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Bei den verwendeten Switches handelt es sich um rote Schalter von Tesoro. Die linearen besitzen keinen spürbaren Umschaltpunkt. In der Praxis zeichnen sich in die Switches durch einen dezenten Widerstand von ca. 50g aus. Der Tastenhub beträgt insgesamt 3,5mm, wobei die Auslösung bereits ab 1,5mm erfolgt.

Bei der Nutzung der roten Schalter bedarf es keiner großen Umgewöhnung, da das Verhalten dieser Schalter an die üblichen Rubberdomes erinnert. Die Vorteile sind jedoch eine höhere Präzision als auch Haltbarkeit. Auch die Lautstärke beim Betätigen der Tasten ist als angenehm zu bezeichnen und durchaus auch für das Büro tauglich.

Im Spielbetrieb erweisen sich die Switches von Tesoro als gute Partie. Befehle werden rasch und fehlerfrei ins Geschehen übertragen. Auch die Betätigung mehrerer Tasten zur gleichen Zeit stellt die Tesoro Gram Specturm vor keine wirkliche Herausforderung. Die N-Key-Roll-Over Fähigkeit wird dabei realisiert ohne auf einen PS/2 Anschluss zurückzugreifen. Dazu wird die Tastatur einfach vier Mal als USB Tastatur im System registriert. Ghosting- oder Blocking-Effekte ließen sich von uns nicht provozieren.

Die RGB-Beleuchtung kommt dank der freistehenden Tasten sehr gut zur Geltung. Zudem lässt sich die Beleuchtung für einzelne Tasten deaktivieren. Leider lassen sich die vorgegebenen Effekte außer in der Helligkeit nicht wirklich anpassen, schade.

Das Gehäuse der Gram Spectrum wirkt sehr stabil und meistert seinen Einsatz ohne Knarzen und gibt selbst stärkerem Druck nicht nach.
 


Kommentare
Re: Test: Tesoro Gram Spectrum RGB -- mapim
2017 Jul 06 08:12:07 PM
An sich gefällt sie mir gut , aber ohne USB Hub an der Tastatur komme ich nicht mehr klar
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