Test: Fractal Design Define R3
Kategorie: Reviews - Gehäuse von dorndi
Bei der Montage der Hardware gab es keine Besonderheiten zu verzeichnen, alles ging problemlos jedoch nicht besonders schnell vonstatten.
Den Montagevorgang hätte durch den Einsatz von Thumbscrews bei der Befestigung des Mainboards und der Festplatten beschleunigt werden können.
Durch die Breite von 207mm können laut Hersteller CPU-Kühler mit einer Höhe von bis zu 165mm verbaut werden, was für die meisten Kühler ausreicht. Sehr hohe Towerkühler wie zum Bespiel der Thermalright Archon (Hardwaremax-Test) können nicht verbaut werden, da der Kühler mit dem Seitenteil kollidieren würde.

Hinter dem Mainboardtray ist leider eher wenig Platz vorhanden, sodass es zu Problemen kommen kann, wenn man sehr viele dicke Kabel dort verlegen möchte. Wir hatten nicht besonders viel Hardware installiert und dennoch ließ sich das rechte Seitenteil nur noch gerade eben schließen. Hier würden wir uns wünschen, dass der Define R3 Nachfolger mindestens einen Zentimeter breiter wird, sodass es nicht mehr zu den geschilderten Problemen kommt.
Das Kabelmanagement wäre aufgrund der vielen gummierten Kabeldurchführungen sehr gelungen, wenn etwas mehr Platz hinter dem Mainboardtray vorhanden wäre.
Die Standardlüfter klackern auf der Minimaldrehzahl sehr leise und sind somit in der Praxis beinahe unhörbar, falls das Gehäuse geschlossen ist und man einen üblichen Sitzabstand zum Gehäuse einhält. Auf voller Drehzahl sorgen die 1350rpm schnellen 120mm Lüfter für einen ordentlichen Luftzug im Gehäuse, welchen man auch akustisch wahrnimmt.
Das Testsystem und die gemessenen Temperaturen werden auf der nächsten Seite vorgestellt.
Kann dich da natürlich verstehen, will/würde auch nicht geich an einem neuen Gehäuse rumbasteln...


in sachen lautlose lüfter sag ich bloß Noiseblocker ftw