CPU Kühler
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Verpackung und Lieferumfang

Nutzer von Wasserkühlungen ist die typische Alphacool Verpackung schon bekannt und so kommt auch die Eisbaer in dem schwarzen Karton auf dem unscheinbar die Pumpeneinheit der AiO zu sehen ist. Darüber der Produktname und dessen Ausführung. Uns steht die 240 mm Variante zur Verfügung, weitere Größen sind in der Tabelle aufgeführt. Technische Daten gibt es weder auf der Vorder- noch auf der Rückseite. Der Karton ist nicht versiegelt und lässt sich leicht hochklappen und gibt sofort Blick auf den Inhalt, der in den Pappformen liegt. Abgesehen von der vormontierten Eisbaer-AiO ist natürlich das Montagematerial für AMD und Intel beigelegt, welches getrennt verpackt ist. Zudem gibt es je acht 5 mm und 30 mm Schrauben für den Radiator. Außerdem befinden zwei kleine Tütchen Wärmeleitpaste und zwei 120 mm Lüfter im Karton. Bei ersterem setzt Alphacool auf die bekannte und sehr gute Gelid Extreme, der Inhalt reicht für ca. 1-2 Anwendungen pro Tütchen, je nach Größe der CPU. Bei Letzteren handelt es sich um die neuen Eiswind 12 Lüfter, die wir uns später genauer ansehen. Zunächst befassen wir uns im Detail mit der eigentlichen Eisbaer AiO-Kühlung.

Technische Details

Alphacool Eisbaer 240

Maße Radiator
 278 x 125 x 30 mm (B x H x T)
Material Radiator  Kupfer
Lüfter  2x 120 mm
Varianten  Solo, 120 (XT45), 240, 280, 360 mm
Kompatibilität Intel  1150, 1155, 1156, 2011(-3), 1151
AMD  AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, FM2, FM2+
Derzeitiger Preis  ab ca. 115€

Optisch ist die Eisbaer sehr nüchtern gehalten und verzichtet auf ein verspieltes Design. Schwarz dominiert ausnahmslos jede Komponente. Die schwarze Kühler-/Pumpeneinheit hat eine relativ große Bauhöhe. Ein kleines Fenster gibt Einblick ins Innere und ermöglicht eine direkte Sicht auf die verbaute Pumpe. Auf der Oberseite ist ein blaues Alphacool Logo, welches im Betrieb dezent blau beleuchtet wird. Auch die Schläuche inkl. Knickschutz und der Radiator sind komplett schwarz. Besonders auffällig sind die großen, blau und rot markierten Schnellverschlüsse.

Technische Details Pumpe
Regelbereich  1900- 2600 U/Min
Spannung  7 - 13,5 V
Anschluss  1x 3 Pin
Leistungsaufnahme  4W
Durchfluss (in Eisbaer)
 70 l/h
Förderhöhe  0,85 m

Wesentliche Neuerung gegenüber dem Vorgänger, der Eisberg, ist die neuste Evolutionsstufe der verbauten Pumpe. Konkret verbaut Alphacool eine Variante, die auf der DC-LT Ultra low noise Ceramic basiert, welche maximal 2600 U/Min auf den Tacho bringt. Durch die maximale Leistungsaufnahme von nur 4W ist ein Betrieb direkt am Mainboard möglich, wodurch die Pumpe auch geregelt werden kann. Alphacool spezifiziert den Betrieb nämlich auch für 7V, was geräuschempfindlichen Anwendern zu Gute kommen dürfte. Da Alphacool den Durchfluss innerhalb der Eisbaer auf 12V mit 70l/h Stunde angibt, ist genug Spielraum vorhanden die Pumpe nach eigenen Anforderungen zu drosseln. Die transparente Angabe seitens des Hersteller möchten wir an dieser Stelle loben.

Die Kühlfläche ist nicht vernickelt und wir sehen nacktes, poliertes Kupfer. Unser Sample war ab Werk etwas angelaufen, was jedoch kein funktionelles Manko darstellt. Wer sich daran stört kann das Kupfer mit Hausmitteln wieder etwas aufpolieren.

Auf der Oberseite der AiO-Einheit sind die Anschlüsse der Schläuche und ein Fillport zum Nachfüllen von Kühlflüssigkeit. An die Möglichkeit der einfachen Wartung wurde also gedacht. Die Schläuche wurde mit handelsüblichen G1/4 Schraubtüllen montiert. Die somit austauschbaren Schläuche glänzen schwarz und sind in voller Länge mit einem schwarzen, spiralförmigen Knickschutz versehen. Einer der Beiden wird von Nylon-Schnellverschlüssen unterbrochen. An dieser Stelle kann der Kreislauf geöffnet werden, ohne dass viel Flüssigkeit verloren geht. Das dient natürlich der einfachen Erweiterung. Die Anschlüsse sind zu den Alphacool HF Anschlüssen kompatibel und auch eine Kombination mit der später erscheinen GPU-AiO „GPX-Pro“ ist möglich. Um die Anschlüsse zu öffnen muss das Gewinde aufgeschraubt und die Anschlüsse auseinandergezogen werden. Da hier ein paar Tropfen verloren gehen können, sollte etwas Küchenpapier o.Ä. bereitliegen. Die austretende Wassermenge ist nach unseren Erfahrungen sehr gering.

Durch Verwendung handelsüblicher Anschlüsse sind einer Erweiterung fast keine Grenzen gesetzt. Nicht nur ein weiterer Radiator, sondern auch Überwachungsfeatures wie Temperatur oder Durchflusssensoren wären möglich.

Bei dem Radiator setzt man natürlich auf die hauseigene NexXxos Serie in der ST30 Variante. Das bedeutet 30 mm Dicke, was auch schwachen Lüftern zu Gute kommt. Merkmal der NexXxos Serie ist, dass sie komplett aus Kupfer bestehen (ausgenommen die Gewinde). Viele AiO Kühlungen setzten auf einen Materialmix mit Aluminium. Kupfer hat jedoch die höhere Wärmeleitfähigkeit und soll bei der Eisbaer für den gewissen Unterschied sorgen. Weiterhin haben die NexXxos Radiatoren ein Schutzblech unter den Gewinden, so dass zu tief eingedrehte Schrauben nicht sofort den Radiator beschädigen!

Die Verarbeitung ist gut. Die Lamellen wurden nur hauchdünn lackiert. So scheint zwar, je nach Blickwinkel, deutlich das Kupfer durch, auf der anderen Seite wird so die Kühlleistung nicht durch zu dicken Lack beeinträchtig.

Technische Details

Eiswind 12

Lüftermaße  120x 120 x 25 (B x H x T)
Bohrung  120 mm
Anschluss  1x PWM
Regelbereich  550 - 1700 U/min
Lautstärke  29 dB(A)
Luftdurchsatz  108 m³/h
Rotorblätter  7
Lager  Sleeve
Standardspannung      12V

Zuletzt werfen wir noch einen Blick auf die beigelegten Lüfter, die auf den Namen „Eiswind 12“ hören. Äußerlich sind die beiden Lüfter sehr unspektakulär und komplett schwarz. Es gibt weder LEDs noch Gummipuffer zu sehen. Er verfügt über 7 Blätter und eine recht große Nabe. Das 4-Pin PWM Kabel ist gesleevt.

Die maximale Drehzahl liegt bei 1700 U/Min und kann auf ca. 550 U/Min per PWM gedrosselt werden. Auf 100% werden ca. 109 m3/h Luft befördert bei einem maximalen Druck von 1,66mmH2O. Die Lautstärke ist mit 29dB(A) auf einen Meter Abstand angeben. Auch an dieser Stelle ist die transparenz der Daten vorbildlich. Auf den ersten Blick wird also keine Leistung mit extrem hochtourigen Lüftern erkauft. Andererseits wirken die Lüfter nicht unbedingt hochwertig. Zudem war es uns mittels Aquaero nicht möglich die minimale Drehzahl von 550 U/Min zu erreichen und wir mussten mit mindestens 700 U/Min vorlieb nehmen. Wie gut oder schlecht sich die Lüfter letztendlich schlagen, werden unsere Messungen zeigen.


Kommentare
Re: Test: Alphacool Eisbaer -- mapim
2016 Jun 27 11:36:57 AM
Nice, sehr schöner Test, da hat Alphacool anscheinend alles richtig gemacht. Das die Lüfter jetzt nicht so überragend sind ist zwar schade aber kann ja wirklich leicht behoben werden....
Re: Test: Alphacool Eisbaer -- Narbennarr
2016 Jun 27 11:38:31 AM
Folgende Preise sind ausgerufen worden:

120mm XT45 Eisbear - 95,95€
240mm ST30 Eisbaer - 114,95€
280mm ST30 Eisbaer – 124,95€
360mm ST30 Eisbaer – 139,99€
Re: Test: Alphacool Eisbaer -- mapim
2016 Jun 27 11:41:40 AM
Diese Preise sehen sehr vernünftig aus.
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