CPU Kühler
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Verpackung und Lieferumfang

Die Verpackung ist wie von Alphacool gewohnt in dunkler Farbgebung. Ein großes Bild des Pumpendeckels ziert diese und bis auf die Sockelkompatibilität und die verwendeten Schnellverschlüsse gibt es keine technischen Daten auf der Verpackung zu entdecken. Der Eisbaer-ready Zusatz signalisiert die leichte optionalen Erweiterungsmöglichkeiten.
Der Lieferumfang ist durchschnittlich. Neben einem wirklich guten, ausführlichen Benutzerhandbuch gibt es getrennt verpacktes Montagematerial für alle gängigen Sockel, ein 3-fach Verteiler für Lüfter und eine Spritze Alphacool XPX-1 Wärmeleitpaste, die jedoch nur wenig gefüllt ist.

 

Technische Details

Alphacool Eisbaer LT360

Radiator
 Maße Radiator (L x B x H)  390 x 120 x 25 mm
 Material Radiator  Kupfer
 FPI  16
 Lüfteranzahl  3 x 120 mm (6x optional)

Pumpeneinheit

 Maße Pumpengehäuse (L x B x H)  69 x 69 x 39 mm
 Geschwindigkeit 12V  2600 U/Min
 Geschwindigkeit 7V  1600 U/Min
 Material Kühlerboden  Kupfer
Kompatibilität
 Intel

 LGA 2011-v3 / 2011 / 1366 /

 1151 / 1150 / 1156 / 1155 / 775

 AMD

 AM4 / AM3+ / AM3 / AM2+ / AM2 /

 FM2+ / FM2 / FM1

 Derzeitiger Straßenpreis  ab ca. 105€

Zunächst werfen wir einen Blick auf die auffälligste Neuerung: Das Pumpengehäuse ist nun deutlich flacher als bei der ursprünglichen Eisbaer mit ihrem hoch aufragendem AGB.
In der Höhe schrumpft das Pumpengehäuse nun auf 39mm, was nur etwas mehr als die Hälfte ist. Die extrem flachen 30mm einer Silent Loop erreicht man zwar nicht, jedoch erinnert die Oberfläche stark an eben diese. Der Deckel wird nun von schwarzem, gebürstetem Aluminium mit silbernem Produktlogo geziert. Alles in allem wirkt dies deutlich stylischer und zurückhaltender als zuvor, denn auch auf eine Beleuchtung wird nun verzichtet.
Bei der Verarbeitung des Gehäuses gibt es nichts zu kritisieren. Der schwarze Kunststoff weißt kaum Verarbeitungspuren auf und die Kanten wurden schön abgerundet. An der Seite gibt es zudem einen Fillport.
Die Bodenplatte deckt mit 56x56mm eine wirklich große Fläche ab und ist auch dieses Mal nicht vernickelt. Auch hier können wir die Verarbeitung nun kompromisslos loben. Nicht nur Schliff ist sauber und frei von Kratzern, auch Flecken gibt es nicht mehr zu bemängeln. Hier hat der Hersteller einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Ein Kabelsleeve rundet den Eindruck ab.

Im Inneren werkelt wie gewohnt eine DC-LT 2600 Pumpe, die schon in der Eisbaer einen tollen Job gemacht hat. Der Durchfluss auf 12V ist mit 60 Litern pro Stunde beziffert und der Regelbereich auf 7-12V. Hier kann der Nutzer also beruhigt per Mainboard-Header die Drehzahl der Pumpe verringern und sie so nach seinem Geschmack anpassen. Bei 7V bleiben lautlose 1600 U/Min übrig, die Leistung tangiert dies nahezu gar nicht.

 

Auch am schwarzen Schlauch (ca. 33cm lang) mit seinen auffälligen Knickschutzfedern und den großen Schnellverschlüssen hat sich nichts geändert. Ob das Industriedesign Gefallen findet ist dem Nutzer überlassen, funktional gibt es jedoch nichts zu bemängeln. Engste Radien sind ohne Knicke möglich und das Öffnen des Kreislaufes lässt nur wenige Tropfen entweichen.
Wie immer kann der Nutzer die Eisbaer LT öffnen, erweitern und modifizieren, da Alphacool auf Standardkomponenten setzt. Besonders einfach geht dies natürlich mit den anderen Produkten, die auf diese Schnellverschlüsse setzen und vorbefüllt sind (Stichwort: Eisbaer Ready).

Der Radiator hingen ist nur auf den ersten Blick ein Bekannter, denn hier bietet die Eisaber LT ein besonders schlankes Exemplar. Gerade mal 25mm hoch ist der Wärmetauscher und sollte mit 16 FPI vor allem bei niedrigen U/Min überzeugen können.
Leider verzichtet Alphacool bei diesem Radiator auf die Schutzbleche unter den Gewinden und es scheinen wasserführende Abschnitte unter diesen herzulaufen, hier muss der Nutzer vorsichtig sein und die Schrauben nicht zu tief eindrehen. Dafür besteht er weiterhin komplett aus Kupfer und Korrosion ist somit kein Thema.

 

Lüfter

Technische Details

Eiswind 12

 Anschluss

 4-Pin PWM

 Regelbereich  angegeben  550 - 1700 U/Min (+- 10%)
 gemessen  380 - 1820 U/Min
 Fördervolumen  108 m³/h
 max. statischer Druck  1,66 mmH2O
 Lautstärke  29 dB(A)
 Rotorblätter  11

 

Bei den Lüftern handelt es sich wie gehabt um die Eiswind 12, die bisher einen eher durchschnittlichen Eindruck hinterlassen haben. Die Leistung und das Verhältnis von Leistung zu Drehzahl ist dabei sogar wirklich ordentlich gewesen. Schwächen gibt es vor allem bei den Nebengeräuschen.

Auf 100% rotieren die Eiswind 12 mit 1700 U/Min und transportieren 108m³/h. Der maximale statische Druck ist mit 1.66mmH2O zwar eher niedrig, sollte aber gerade bei dem neuen Radiator kein Problem darstellen. Auf Entkoppler oder anderen Luxus muss verzichtet werden, das Kabel ist jedoch gesleevt.


Kommentare
Re: Test: Alphacool Eisbaer LT360 -- mapim
2018 Feb 20 03:49:32 PM
Das Hersteller video ist auch so eben online gegangen.

[video=youtube;1M7J8kS4jzY]https://www.youtube.com/watch?v=1M7J8kS4jzY&feature=youtu.be[/video]
Re: Test: Alphacool Eisbaer LT360 -- Narbennarr
2018 Feb 20 03:56:09 PM
Die 240er wird nachgeliefert, dann gibt es einen gewohnt umfangreichen Vergleich
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