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Erstellt am 12. Oktober 2011 Kategorie: Wasserkühlung - Kühler

Nun sind einige Monate seit unserem letzten Kühlertest vergangen und nun geht es mit einem neuen High-END Kühler weiter. Die Rede ist vom XSPC Raystorm der erste Kühler welcher schon auf Sockel 2011 Mainboards passt stellt sich unserem Testparcour. Wie sich der Kühler bei uns geschlagen hat, und welche Gimmicks der Kühler aus England noch so bietet, könnt ihr auf den kommenden Seiten lesen.

Nun sind einige Monate seit unserem letzten Kühlertest vergangen und nun geht es mit einem neuen High-END Kühler weiter. Die Rede ist vom XSPC Raystorm der erste Kühler welcher schon auf Sockel 2011 Mainboards passt stellt sich unserem Testparcour. Wie sich der Kühler bei uns geschlagen hat, und welche Gimmicks der Kühler aus England noch so bietet, könnt ihr auf den kommenden Seiten lesen.

Details

Der Raystorm kommt in einem anthrazit farbigen Karton beim Kunden an. Darin ist er und das gesamte Zubehör bestens geschützt und von Schaumstoff umgeben. Um auf den Inhalt aufmerksam zu machen steht auf dem Karton noch der Name des Produkts.


Technische Details:

  • Material Deckel: Kupfer/Acetal
  • Material Halterung: Stahl
  • Abmessung:
  • Kupferbasis: 56x56x3mm
  • LED-Lochgröße: 4x 3mm
  • Gewindegröße: 1/4Zoll
  • Unterstützte Sockel: LGA775, 1156, 1155, 1366 und 2011


Lieferumfang:

  • Kühler + Halterung
  • Backplates für Sockel 775, 1155/1156 und 1366
  • Blaue doppel LED
  • Montagematerial
  • Wärmeleitpaste
  • Inbusschlüssel
  • englischsprachige, bebilderte Montageanleitung


Die Verarbeitungsqualität des XSPC Raystorm ist als sehr gut zu bezeichnen. Der aus mehreren Teilen bestehende Kühler setzt dabei primär auf Acetal und Acryl, bei der Bodenplatte setzt man selbstverständlich auf Kupfer. Die Halterung um den Kühlblock besteht dabei aus gebürsteten Aluminum bzw. Acryl. Der Vorteil an der Sache liegt darin begründet das man den Kühlblock unabhängig von der Halterung um die eigene Achse drehen kann. Somit ist man in dem Fall deutlich flexibler als mit herkömmlichen Kühlern. Rein von der Leistung her bringt es natürlich keinen Vorteil.



Besonders gut gefällt uns auch das Montagesystem, welches vom XSPC Rasa unverändert übernommen wurde. Dieses Sockelkit ist mitunter das Beste was der Markt zu bieten hat. Die Montage geht damit innerhalb weniger Minuten und auch die Optik ist sehr ansprechend. XSPC setzt dabei auf eine zusätzliche Flügelmutter, welche man nach dem festziehen der Rändelschrauben noch einmal anziehen, und den Anpressdruck optimieren kann.



Natürlich haben wir den Kühler auch geöffnet. Dahinter verbirgt sich eine Edelstahltdüsenplatte und der Kühlkörper an sich. Die Bodenplatte wurde gut verarbeitet und zeigt auch keine gröberen Mängel. Nebenbei möchten wir noch erwähnen das die Halterung Platz für 4x 3mm Leds bietet. Im Lieferumfang befinden sich 2 x 3mm blue fein schwarz gesleevet. Also auch das Zubehör spielt alle Stückerl und lässt keine weiteren Wünsche offen.



Im eingebauten Zustand gefällt der Raystorm besonders gut. Die beigelegten Leds nutzten wir nach dem befüllen selbstverständlich für ein kleines Fotoshooting. 

Wie wird getestet

Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt.

Technische Details : Hardware

  • Mainboard: ASUS MAXIMUS IV Extreme 
  • Prozessor i7-2600K übertaktet auf 4.5 Ghz bei Wärmetauscher Tests und 4.7 Ghz bei Kühlertests
  • Grafikkarte: AMD HD 6950 @ 6970
  • Soundkarte: Auzenten XFi-Forte 7.1
  • Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance 1600 8/8/8/27
  • Festplatte: Plextor
  • Netzteil: Xigmatek 1000Watt Go Green Serie
  • Gehäuse: XSPC H1 "Maexis Castle"
  • Verkabelung: Bitfenix Alchemy Rot bzw. Blau




Technische Details: Wasserkühlung

  • Pumpe: Laing DDC-1T+ mit Alphacool Tank Aufsatz
  • Durchflussmesser: Aquacomputer DFM HF
  • Verschlauchung: Masterkleer transparent 13/10
  • Verschraubungen: EKWaterBlocks und Alphacool
  • Radiator: 1 x Alphacool NexXxos UT60 360er Radiator (Front) 3 x Phobya G-12 Silent Waterproof
  • Radiator: 1 x Watercool HTF 4 black Lt (Seite links) 3 x Phobya Nano-G 14 Black
  • Gehäuselüfter: 6 x Phobya G-Silent (Heck und Deckel)
  • Überwachung: Alphacool Heatmaster I
  • Temperaturfühler: 3 x Phobya G1/4
  • Wasser: EKWB Ek-Ekoolant Rot bzw. Blau (Langzeittest)




Natürlich möchten wir die optischen Vorteile eine Wasserkühlung nutzen und die Hardware gerecht in Szene setzen. Bei den Tests verzichten wir natürlich auf sämtliche Leuchtmittel.


Bei den Kühlern wird der Prozessor auf 4.7 Ghz mit einer Lastspannung von 1.475 Volt übertaktet. Hier erreichen wir mit den langsamen Drehzahlen bei High-End Kühlern eine Lasttemperatur von ca. 81 Grad pro Kern. Ein Wert der für viele Privatanwender wohl schon zuviel des guten ist.

Kreislauf:

  1. Laing DDC-1T+
  2. Temperatursensor
  3. Watercool HTF4 Black LT
  4. EKWB6970 Grafikkartenkühler
  5. Prozessorkühler (XSPC-Rasa, EKWB Supreme HF, Watercool HK 3.0 etc.)
  6. Temperatursensor
  7. Alphacool NexXxos UT 60
  8. Temperatursensor
  9. Alphacool Laing AGB Tankaufsatz
  10. Software:
  11. Prime 95 fixiert auf 12k
  12. Open Hardware Monitor
  13. Alphacool Heatmaster Software


Bei diesem Test belasten wir den Prozessor eine Stunde lang mit einem fixierten Prime Wert. Das fixieren des Wertes ist deshalb so wichtig weil sonst unter Umständen Schwankugen auftreten die man bei so einem Test nicht gebrauchen kann. 12k deshalb weil dieser Wert immense Temperaturen in sehr kurzer Zeit erreicht.
Die Gehäuselüfter arbeiten bei diesem Test mit 650 Umdrehungen, die zwei Wärmetauscher werden mit 550 Umdrehungen gefüttert. Diese Werte sind durchaus als leise zu bezeichnen und entsprechen dem was sich Europäische Anwender von einer Wasserkühlung erwarten. Nämlich einer potenten Kühlung die auch unter enormer Belastung nicht laut wird.
Insgesamt wird dieser Ablauf bei jedem Küher drei mal wiederholt. Nebenbei wird die Verteilung der Wärmeleitpaste überprüft und der Kühler gedreht

Wichtig: Nach dem das ASROCK P67 Extreme 6 leider defekt wurde, mußten wir ein neues Mainboard organisieren. Auch das Wasser wurde abgeändert. Um verwertbare Tests weiterhin zu gewährleisten haben wir die Temperaturen neu gemessen und an den jetzigen Teststand angepasst. Das gleiche gilt auch bei den Radiatoren. 

Testergebnisse



Nach dem der XSPC Rasa schon ein sehr guter Kühler war, waren wir natürlich gespannt wie gut sich der Raystorm schlägt. Wie man sieht, setzt sich der Raystorm an die Spitze unserer Durchflusscharts und ist im Moment wohl das Maß der Dinge.




Aber auch von der reinen Kühlleistung her, braucht sich der XSPC Raystorm nicht vor seinem Mitbewerbern verstecken. Auch hier zeigt er groß auf und setzt sich, wenn auch nur knapp an unsere Kühlercharts. Wir haben ehrlich gesagt mit vielem gerechnet nur nicht mit dem Spitzenplatz. Sehr interessant wären diese Ergebnisse in Form eines Vollmetallkühlers. Aber vielleicht haben wir ja Glück, und die Engänder überraschen uns einem umfangreichen Zubehörangebot. 
 

Fazit

Wie immer beginnen wir mit den negativen Aspekten unseres Testprobanden. 

Negative Aspekte:

  • Kein Vollmetallkühlkörper


Positive Aspekte:

  • Hoher Durchfluss
  • Hohe Leistung
  • Moddingoptionen
  • Preis



XSPC hat mit dem Raystorm einen sehr guten Kühler im Portfolio. Er ist nicht nur von der Leistung her weit oben anzusiedeln, sondern weiß auch optisch besonders gut zu gefallen. Die Idee mit dem beleuchteten Rahmen wird besonders Moddern gut gefallen. Aber auch Sparfüchse sollten ein Auge auf den Raystorm werfen. In Summe betrachtet lässt sich sagen das man nirgends mehr Kühler für 60€ bekommt. Die Leistungen im allgemeinen wie auch der geringe Preis für die erbrachte Leistung sprechen für sich. Nach dem der XSPC Raystorm in unseren Testcharts ganz vorne zu finden ist, verdient er sich auch den Hardwaremax-Referenzaward. Die Leistung in Verbindung mit dem Preis suchen im Moment ihres gleichen und rechtfertigen diesen ohne Wiedersprüche.



Ein großes Dankeschön geht in diesem Fall nach England zu XSPC und Aquatuning.

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