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Erstellt am 03. Juli 2011
Eine Wasserkühlung ohne Pumpe ist ein Ding der Unmöglichkeit. Grund genug für Hardwaremax auch dieses Thema genau zu beobachten und zu testen. Heute dreht sich alles um die Pumpen aus dem Hause Phobya. Phobya deckt dabei die ganze Bandbreite an Möglichkeiten ab, womit auch für jeden User das passende dabei sein sollte.



Eine Wasserkühlung ohne Pumpe ist ein Ding der Unmöglichkeit. Grund genug für Hardwaremax auch dieses Thema genau zu beobachten und zu testen. Heute dreht sich alles um die Pumpen aus dem Hause Phobya. Phobya deckt dabei die ganze Bandbreite an Möglichkeiten ab, womit auch für jeden User das passende dabei sein sollte.



Details


Wie von Phobya nicht anders gewohnt, kommen die Pumpen in einer ansprechenden Verpackung daher. Die Pumpen sind darin bestens gegen sämtliche Einflüsse geschützt, um unbeschädigt beim Besitzer anzukommen.



Wir beginnen mit der kleinsten Pumpe dieser Serie der DC12-220.



Technische Details:
Nennspannung: DC12V +/-10%
Startspannung: DC 8V above
Leistungsaufnahme: 6.5W +/-10%
Stromstärke: 0.62A +/-10%
max. Förderleistung: 400 L/hr +/-10%
H-max.: 2.2m +/-10%
Abmessungen: 52 x 45 x 50mm
Gewindegröße: 1/4Zoll
Lebenserwartung: 50000/hrs at 25°
Lautstärke: 17,2 dB

Den Vorteil dieser Pumpe erkennt man direkt an den Abmessungen. Die DC12-220 ist nämlich ein richtiger Winzling. Die Pumpe ist immens klein und passt wirklich in jedes Gehäuse ohne Probleme. Sehr praktisch an der Pumpe ist natürlich auch die Lautstärke. Die DC12-220 war die leiseste Pumpe bei unserem Test. Wie bei allen Pumpen aus dem Phobya Sortiment wurde an eine Entkopplung und Montagemöglichkeit gedacht.

Lieferumfang:

1 × Phobya DC12-220 12Volt Pump 
1 x Anti-Vibration Pad
2 x Brackets

Die Entkopplung passt auch genau für die kleine DC12-220. Ob die Pumpe auch genug Leistung für unseren doch großen Kreislauf besitzt zeigen euch die Testergebnisse.


Phobya DC12-260

Die DC12-260 ist ein guter Kompromiss zwischen der Kleinen und der Großen Pumpe.  Phobya latziert sie quasi als goldene Mitte womit sich auch deren Vor und Nachteile ergeben.



Technische Details:
Farbe: schwarz
Gehäusematerial: Kunststoff
Abmessungen Gehäuse (L x B x H): 61,7 x 59,7 x 46,7mm
Gewindegröße: 1/4Zoll
Anschluss: 3Pol
Nennspannung: DC 12V
Anlaufspannung: DC 8V
Energieverbrauch: 8W
Laststrom: 1A
max. Höhe: 2,6m
Förderleistung: 600 L/h
Lebensdauer: 50.000h
Lautstärke: unter 21,5 db

Die DC12-260 ist schon wesentlich größer als die DC12-220 womit Sie zwar noch immer in jedes Gehäuse locker rein passen sollte, dabei aber nicht ganz so flexibel ist wie der kleinere Bruder. Sie ist auch schon leicht hörbar.

Lieferumfang:
1x Pumpe
Entkopplungsmatte
Entkopplungswinkel mit 2x 4mm Löcher

Was man mit der Entkopplung aber noch ausgleichen kann. Sicherlich kann man auch hier noch optimieren, aber aus einem geschlossenen Gehäuse nimmt man die Pumpe nicht mehr wahr.
 

Phobya Dc12-400

Nun sind wir bei der Leistungsfähigsten Version der Phobya Pumpen-Generation angekommen. Der DC12-400, Ihre Daten sehen dabei folgendermaßen aus.



Technische Details:
Farbe: schwarz
Gehäusematerial: Kunststoff
Abmessungen Gehäuse (L x B x H): 75 x 66 x 54mm
Gewindegröße: 1/4Zoll
Anschluss: 3Pol
Nennspannung: DC 12V
Anlaufspannung: DC 8V
Energieverbrauch: 18W
Laststrom: 1.8A
max. Höhe: 4m
Förderleistung: 800 L/h
Lebensdauer: 50.000h
Lautstärke: unter 25 db

Die DC12-400 unterscheidet sich alleine schon von der Größe her deutlich von Ihren Geschwistern. Sie ist im direkten Vergleich zur kleinen DC12-220 eine richtige Größe und lässt abnorme Leistungen vermuten. Dass hohe Leistungen auch Schattenseiten besitzen merkt man nach dem Einschalten des Systems. Die Phobya DC12-400 brummt richtig tief vor sich hin.  

Lieferumfang:
1x Pumpe
Entkopplungsmatte
Entkopplungswinkel mit 2x 4mm Löcher

Hier reicht die Entkopplung nicht mehr aus und sollte bei maximaler Drehzahl noch optimiert werden. Die Drehzahl ist bei allen Phobya Pumpen eine angenehme Geschichte, diese kann man in Verbindung mit einer Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool nämlich sehr gut regulieren und senken.



Auch die 12 Volt 3-Pin Anschlüsse sprechen für sich. Die Pumpen kann man theoretisch auch an ein Mainboard anschließen, womit man wieder sehr flexibel ist.  In Summe deckt Phobya mit dem eigenen Pumpensortiment die komplette Bandbreite an Einsätzen ab.

Wie wird getestet

Für die kommenden Tests der aktuellen Pumpen verwenden wir unser bekanntes Testsystem.

Technische Details : Hardware

  • Mainboard: ASUS MAXIMUS IV Extreme 

  • Prozessor i7-2600K übertaktet auf 4.5 GHz bei 1.385V

  • Grafikkarte: VTX3D Radeon HD 7970

  • Soundkarte: Auzenten XFi-Forte 7.1

  • Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance 2x4GB 1600 MHz 8/8/8/27

  • Festplatte: Plextor

  • Netzteil: Xigmatek 1000Watt Go Green Serie

  • Gehäuse: XSPC H1 "Maexis Castle"

  • Verkabelung: Bitfenix Alchemy rot bzw. blau



Technische Details: Wasserkühlung

  • Pumpe: Testpumpe

  • Durchflussmesser: Aquacomputer DFM HF

  • Verschlauchung: Masterkleer transparent 13/10

  • Verschraubungen: EKWaterBlocks und Alphacool

  • Radiator: 1 x Alphacool NexXxos UT60 360er Radiator (Front) 3 x Phobya G-12 Silent Waterproof

  • Radiator: 1 x Watercool HTF 4 black Lt (Seite links) 3 x Phobya Nano-G 14 Black

  • Gehäuselüfter: 6 x Phobya G-Silent (Heck und Deckel)

  • Überwachung: Alphacool Heatmaster I

  • Temperaturfühler: 3 x Phobya G1/4

  • Wasser: EKWB Ek-Ekoolant Rot bzw. Blau (Langzeittest)


Natürlich möchten wir die optischen Vorteile eine Wasserkühlung nutzen und die Hardware gerecht in Szene setzen. Bei den Tests verzichten wir natürlich auf sämtliche Leuchtmittel.

Kreislauf:

  1. Testpumpe

  2. Temperatursensor

  3. Watercool HTF4 Black LT

  4. Testkühler (Grafikkarte)

  5. Prozessorkühler (EKWB Supreme HF)

  6. Temperatursensor

  7. Alphacool NexXxos UT 60

  8. Temperatursensor

  9. Alphacool Laing AGB Tankaufsatz

Software:

  • Open Hardware Monitor
  • Aquasuite 2012 Beta
 

Bei diesem Test verwenden wir unseren Standardkreislauf um die Pumpen dementsprechend einordnen zu können. Wir beginnen mit maximaler Spannung und arbeiten uns im Anschluss mit der Spannung nach unten. Sollte eine Pumpe beim ersten lauf nicht die erwünschte Leistung erzielen, belassen wir es bei den 12 Volt.

 

Testergebnisse

Wir haben die Pumpen mit 100, 75, und 50 Prozent belastet. Dies bedeutet eine Drehzahl von 2000, 1500, und 1000 Umdrehungen. Beginnen wir aber mit der Mindestdrehzahl.




Bei 1000 Umdrehungen liegt die DC12-400 weit vor den kleineren Brüdern. Die DC12-400 ist bei dieser Drehzahl angenehm ruhig und leise. Wie es aber mit 1500 Umdrehungen aussieht seht Ihr jetzt. 



Hier wird es langsam interessanter. Die DC12-220 und DC12-260 sind jetzt in einem Bereich gekommen wo man schon vernünftig damit Arbeiten kann. Beide Pumpen sind dabei noch recht angenehm leise. Nur die DC12-400 brummt hier schon hörbar vor sich hin.



Hier trennt sich noch einmal die Spreu vom Weizen. Die DC12-260 distanziert sich langsam aber sicher von der kleinen DC12-220. Die DC12-400 ist bei maximaler Drehzal sehr weit in Front und stellt Ihre kleinen Brüder klar in den Schatten. Dies macht sich jedoch mit einem brummigen Geräusch bemerkbar. Die DC12-220 hört man gar nicht, und die DC12-260 nur sehr leise, womit wir zu folgendem Fazit kommen.

Fazit

Phobya hat es wieder einmal geschafft Produkte auf den Markt zu bringen, welche die komplette Bandbreite an Anwendern abdecken sollte. 

Negative Aspekte :

brummige Lautstärke (DC12-400)

Positive Aspekte 

12Volt-3Pin Anschluss
mit passender Steuerung regelbar
bei gesenkter Drehzahl leise bzw. unhörbar
gute Leistung

Um ehrlich zu sein haben uns alle drei Pumpen begeistert. Sei es nun die DC12-220 mit ihrer Winzigkeit oder die DC12-400 mit Ihrer guten Leistung. Die DC12-260 passt sich in der Mitte perfekt an. Wir konnten alles Pumpen mit der Heatmaster-Lüftersteuerung regeln, was natürlich viele Vorteile mit sich bringt. 

Die Phobya DC12-220 hat sich durch ihre kleine Bauweise und auch ansprechenden Leistung unseren silent und silber Award verdeint. 

 


Die DC12-260 erweitert die die 220 sehr gut nach oben ist dabei jedoch nicht so leise wie der kleinere Bruder. Hier geht sich aufgrund der Größe und dem eher kleineren Leistungsunterschied nur der Silber Award aus.



Der kräftigste Teilnehmer aus dem Hause Phobya ist die DC12-400. Die Pumpe biete Leistung satt und durch die Möglichkeit die Drehzahlen zu drosseln, geht sich der Hardwaremax Gold Award aus. Anwender die einen hohen Durchfluss oder viel Kraft benötigen sind mit dieser Pume aus der sicheren Seite. Die große Leistung geht jedoch mit einem tiefen brummen einher. 



Die Pumpen gibt es ab einem Preis von 34,28€ bei Aquatuning, welcher uns bei diesem Review wieder einmal unterstützt hat.



Nächste Woche geht es im übrigen mit Pumpen aus dem Hause Laing weiter.

 

Solltet Ihr Fragen zu diesem oder einem anderen Test haben so nutzt einfach unser Forum. 

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