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Wie letzte Woche bereits angekündigt geht es heute mit zwei weiteren Pumpen weiter. Dabei dreht sich alles um die Alphacool VPP655, welche von einer Laing D5 angetrieben wird und der sehr beliebten Laing DDC-1T. Ob sich die beiden Wasserpumpen bei uns um Test gut behaupten konnten oder nicht lest Ihr auf den folgenden paar Seiten.
Die Alphacool VPP655 wird in einem bedruckten Karton geliefert. Dabei wurde Sie in Papier gewickelt um gesund beim Anwender anzukommen. Leider lagen bei unserer Alphacool VPP655 die Schrauben lose in der Verpackung womit der Deckel zerkratzt wurde. Hier könnte der Hersteller leicht nachbessern in dem er einfach die Schrauben extra verpackt.
Material: Acetal
Farbe: Schwarz
Anschlussgewindegröße: 4x 1/4Zoll
Abmessungen montiert (L x B x H): 95 x 45 x 80mm
Pumpendetails:
Lieferumfang:
So wie es der Lieferumfang schon vermuten lässt, handelt es sich bei der Alphacool VPP655 um eine Laing D5 mit Alphacool Deckel. Die D5 aus dem Hause Laing wird mittlerweile immer beliebter. Was nicht nur mit der enormen Leistung der Pumpe zu tun hat, sondern auch mit den Möglichkeiten im Modding Bereich. Es gibt unzählige Deckel in den unterschiedlichsten Versionen und Materialien.
Aber auch die Regelung via Drehpoti an der Rückseite der Pumpe weiß zu gefallen. Immerhin lässt sich die D5 damit stufenlos regulieren und braucht dabei nicht mehr als einen 4-Pin Molex Stecker des Netzteiles. Dieser Vorteil dürfte vor allen Dingen Leuten mit einer Aquaero interessieren, denn diese würde im Normalfall einen Poweradjust benötigen um so eine Pumpe ordentlich zu betreiben.
Die D5 geht bei Ihrer Arbeit sehr leise zu Werke. Nur auf maximaler Drehzahl vernimmt man ein hochfrequentes Surren welches bei geschlossenem Gehäuse jedoch nicht wirklich so lokalisieren ist.
Die Laing DDC-1T wird in einem kleinen Karton geliefert. Die Pumpe ist darin gut geschützt und sollte in einem guten Zustand beim Anwender ankommen.
Die in der Community sehr beliebte Laing DDC-1T Pumpe ist für uns keine Unbekannte. Immerhin verwenden wir diese Pumpe auch in unserem Testssystem. Der Vorteil der kleinen Laing Pumpe liegt an Ihrer Flexibilität und Größe.Es gibt unglaublich viele Deckel und Lösungen um diese Pumpe zu betreiben. Bei diesem Test haben wir einen Nickelaufsatz aus dem Hause Phobya verwendet. Der Aufsatz ist dabei nicht so Leistungsfähig wie zb. ein EKWB EK-DDC X-Res 140 aber durch das hohe Gewicht deutlich leiser.
Lautstärke ein Aspekt welcher durchaus ein guter Grund ist die DDC-1T ordentlich zu entkoppeln. Leise ist nämlich ein Fremdwort für das kleine Monster. Der Ton ist durchaus mit einer mutierten Hummel zu vergleichen. Also sehr hochfrequent und auf das Material werden die Schwingungen auch übertragen.Dafür kann man die kleine DDC-1T wiederrum mit einer geeigneten Lüftersteuerung steuern. Dabei kann man die Drehzahl zwar deutlich senken aber in Summe hört man die Pumpe dann noch immer leicht aus dem Gehäuse.
Für die kommenden Tests der aktuellen Pumpen verwenden wir unser bekanntes Testsystem.
Mainboard: ASUS MAXIMUS IV Extreme
Prozessor i7-2600K übertaktet auf 4.5 GHz bei 1.385V
Grafikkarte: VTX3D Radeon HD 7970
Soundkarte: Auzenten XFi-Forte 7.1
Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance 2x4GB 1600 MHz 8/8/8/27
Festplatte: Plextor
Netzteil: Xigmatek 1000Watt Go Green Serie
Gehäuse: XSPC H1 "Maexis Castle"
Verkabelung: Bitfenix Alchemy rot bzw. blau
Pumpe: Testpumpe
Durchflussmesser: Aquacomputer DFM HF
Verschlauchung: Masterkleer transparent 13/10
Verschraubungen: EKWaterBlocks und Alphacool
Radiator: 1 x Alphacool NexXxos UT60 360er Radiator (Front) 3 x Phobya G-12 Silent Waterproof
Radiator: 1 x Watercool HTF 4 black Lt (Seite links) 3 x Phobya Nano-G 14 Black
Gehäuselüfter: 6 x Phobya G-Silent (Heck und Deckel)
Überwachung: Alphacool Heatmaster I
Temperaturfühler: 3 x Phobya G1/4
Wasser: EKWB Ek-Ekoolant Rot bzw. Blau (Langzeittest)
Natürlich möchten wir die optischen Vorteile eine Wasserkühlung nutzen und die Hardware gerecht in Szene setzen. Bei den Tests verzichten wir natürlich auf sämtliche Leuchtmittel.
Testpumpe
Temperatursensor
Watercool HTF4 Black LT
Testkühler (Grafikkarte)
Prozessorkühler (EKWB Supreme HF)
Temperatursensor
Alphacool NexXxos UT 60
Temperatursensor
Alphacool Laing AGB Tankaufsatz
Bei diesem Test verwenden wir unseren Standardkreislauf um die Pumpen dementsprechend einordnen zu können. Wir beginnen mit maximaler Spannung und arbeiten uns im Anschluss mit der Spannung nach unten. Sollte eine Pumpe beim ersten lauf nicht die erwünschte Leistung erzielen, belassen wir es bei den 12 Volt.
Die Alphacool VPP655 haben wir auf den Stufen 1,3 und 5 getestet. Die DDC-1T haben wir ebenfalls an das Testschema angepasst hier sollte man berücksichtigen das unsere Laing unter 2300 Umdrehungen abstirbt. Dies bedeutet das wir die kleine DDC-1T mit 60,80 und 100% testen mussten. Wie sich die zwei Laings dabei geschlagen haben zeigen euch unsere Tabellen.
Wie man an den Werten erkennen kann, wird die Alphacool VPP655 erst bei der Stufe 3 für unseren Kreislauf richtig interessant. Sicherlich kann man da mit dem Poti noch nach unten korrigieren.
Denn nach oben hin haben beide Wasserpumpen genug Luft um eine potente Wasserkühlung zu betreiben. Womit wir zu folgendem Fazit kommen.
Negative Aspekte:
schlecht Verpackt
hoher Preis
Positive Aspekte
sehr Leistungsfähig
sehr leise
durch Drehpoti leicht anpassbar
enorm viel Zubehör
Die Alphacool VPP655 in Form der Laing D5 konnte uns durchwegs überzeugen. Hier handelt es sich aber auch um ein Produkt welches eher den Enthusiasten anspricht. Sie lässt sich durch das enorme Zubehör welches der Markt bietet super modden. Bietet die beste Leistung in unserem Test und hat sich somit neben dem Hardwaremax Mod Award auch den Hardwaremax Enthusiast Award verdient. Die Pumpe gibt es bei Aquatuning zu einem Preis von 90,75€ welcher für die Pumpe noch in einem tragbaren Rahmen ist.

Negative Aspekte:
Sehr laut
Positive Aspekte:
sehr klein
sehr leistungsfähig
über Lüftersteuerung regelbar
enorm viel Zubehör
Wie man in unserem Test lesen konnte ist die DDC 1-T aus dem Hause Laing eine sehr kompakte und leistungsfähige Pumpe. Ein Kompromiss den man bei dieser Pumpe durchaus eingehen muss. Der Zubehörmarkt ist enorm und bietet viele Möglichkeiten um dieses kleine Biest zu bändigen. Für die Laing DDC-1T geht sich bei unserem Test der Silver und Mod-Award aus. Erhältlich ist die Pumpe bei Aquatuning zu einem Preis von 60,49 €.

Großer Dank geht wie immer an Aquatuning für die Unterstützung der Testsamples.
Bis jetzt sagt mir aber schon die Alphacool VPP655 aus diesem Test zu.