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Erstellt am 18. Juni 2011

Nach dem wir unsere Wasserkühler-Reviews mit einem großen CPU-Kühler Roundup begonnen haben, wird es an der Zeit sich um weitere Komponenten aus anderen Bereichen zu kümmern. Somit starten wir unsere Radiatoren-Reihe. Das bedeutet dass wir in den kommenden Monaten einen Radiator pro Woche vorstellen. Mit dabei sind Radiatoren von Phobya, Hardwarelabs, Aquacomputer, Thermochill und viele weitere. Beginnen tun wir mit dem Phobya-GChanger 360 1.2 welchen wir euch heute vorstellen.

Nach dem wir unsere Wasserkühler-Reviews mit einem großen CPU-Kühler Roundup begonnen haben, wird es an der Zeit sich um weitere Komponenten aus anderen Bereichen zu kümmern. Somit starten wir unsere Radiatoren-Reihe. Das bedeutet dass wir in den kommenden Monaten einen Radiator pro Woche vorstellen. Mit dabei sind Radiatoren von Phobya, Hardwarelabs, Aquacomputer, Thermochill und viele weitere. Beginnen tun wir mit dem Phobya-GChanger 360 1.2 welchen wir euch heute vorstellen.

Details

Der G-Changer kommt wie von Phobya nicht anders gewohnt in einer modernen Verpackung daher. Darin ist er durch eine Luftpolster-Folie bestens geschützt und sollte heil beim Kunden ankommen.



Technische Daten:

  • Material: Kupferlamellen, Vorkammern aus Messing
  • Farbe: komplett Matt Schwarz
  • Abmaße: (L x B x H): 416x125x60mm
  • Anschlüsse: G1/4"
  • Gewicht: ca. 1736g
  • Montierbarkeit: von beiden Seiten für Lüfter oder als Halterung
  • Gewindegröße Schrauben: M3
  • Lüftergröße: 3x 120mm
  • Druckgetestet: 2 Bar
  • Sonstiges: Entlüftungsschraube




Phobya setzt bei dem G-Changer auf einen Materialmix aus Kupfer und Messing. Die Vorkammern bestehen aus Messing und die Lamellen aus Kupfer. Die Verarbeitung des Radiators könnte durchaus besser sein. Unser Sample zeigte sich mit verbogenen Lamellen was eigentlich nicht passieren sollte.



Nach einem kurzen Eingriff mit einer spitzen Pinzette war auch dieser Makel gelöst. Ansonsten ist der Radiator durchwegs gut verarbeitet. Die Lamellen und das ganze drum herum wurde schwarz lackiert. An den Seiten findet sich das Phobya Logo was dem Radiator noch einmal das gewisse Etwas verleiht. Mit rund 1736g Gewicht zählt er zu den Schwergewichten und sollte durch potente Leistung überzeugen. Der Lammelenabstand ist recht groß, was auf einen Radiator für langsam drehende Lüfter spricht.

Lieferumfang:

  • 1 x Radiator
  • 12 x M3x30mm Schrauben
  • 3 x Entkopplung (Shrouds 2mm)
  • 2 x schwarze Verschlussschrauben


Auch der Lieferumfang weiß zu überzeugen. Hier sind neben den passenden Schrauben auch Shrouds zur Optimierung dabei.

Testablauf und System

Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt.

 Technische Details: Hardware 

  • Mainboard: Asus Maximus IV Extreme
  • Prozessor i7-2600K übertaktet auf 4.5 Ghz bei Wärmetauscher Tests und 4.7 Ghz bei Kühlertests
  • Grafikkarte: AMD HD 6950 @ 6970
  • Soundkarte: Auzenten XFi-Forte 7.1
  • Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance 1600 8/8/8/27
  • Festplatte: Plextor
  • Netzteil: Xigmatek 1000Watt Go Green Serie
  • Gehäuse: XSPC H1 "Maexis Castle"
  • Verkabelung: Bitfenix Alchemy Rot bzw. Blau


 

Technische Details: Wasserkühlung 

  • Pumpe: Laing DDC-1T+ mit Alphacool Tank Aufsatz
  • Durchflussmesser: Aquacomputer DFM HF
  • Verschlauchung: Masterkleer transparent 13/10
  • Verschraubungen: EKWaterBlocks und Alphacool
  • Radiator: Testradiator
  • Gehäuselüfter: 6 x Phobya G-Silent (Heck und Deckel)
  • Überwachung: Alphacool Heatmaster I
  • Temperaturfühler: 3 x Phobya G1/4
  • Wasser: EKWB Ek-Ekoolant Rot bzw. Blau (Langzeittest)


 Natürlich möchten wir die optischen Vorteile eine Wasserkühlung nutzen und die Hardware gerecht in Szene setzen. Bei den Tests verzichten wir natürlich auf sämtliche Leuchtmittel. 

Ablauf: 

Nach dem wir in Zukunft wesentlich mehr Radiatoren testen, können wir bei diesem Test nicht mit 4.7 sondern nur mit 4.5 Ghz arbeiten. Immerhin möchten wir von 120er bis 480er Radiatoren alles bei langsamen Drehzahlen überprüfen. 

Kreislauf: 

  • Laing DDC-1T+
  • Temperatursensor
  • Testradiator
  • EKWB6970 Grafikkartenkühler
  • Prozessorkühler (XSPC-Rasa, EKWB Supreme HF, Watercool HK 3.0 etc.)
  • Temperatursensor
  • Alphacool Laing AGB Tankaufsatz


Software: 

  • Prime 95 fixiert auf 12k
  • Open Hardware Monitor
  • Alphacool Heatmaster Software


Auch hier arbeiten wir wieder mit einem fixierten Prime Wert von 12k. Der Radiator wird ebenso wie die Kühler eine Stunde mit Prime belastet. Überwacht wird das ganze mit der Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool. Die Open Hardware Monitor Software harmoniert damit wunderbar und errechnet für uns neben dem Maximum und Minimumwert auch den Durschnittswert. Hier arbeiten wir mit den Werten aus dem AGB und der Umgebungstemperatur zum Gehäuse. Im Prinzip kann man dabei nicht einmal viel falsch machen, weil sämtliche Werte fix sind. Das bedeutet man hat eine stabile Umgebungstemperatur die mitunter leicht schwanken kann und einen nach dieser Laufzeit stabilen Wassertemperaturwert im Ausgleichsbehälter. 
Als Drehzahlen verwenden wir eine hohe Bandbreite aus Alltagstauglichkeit und Performance (500/800/1150/1250/1500) je nach Radiatorgröße. 

Testergebnisse

Wie sind mit unserem Test natürlich schon weiter als die ersten Tabellen es vermuten lassen und können versichern das der Phobya G-Changer weit vorne mitspielt.



Sein Durchflusserwert mit über 200 l/h zählt zu den besten welche wir bei diesem Testlauf haben.


Genau so konnten wir unseren Pc mit einer Übertaktung von 4.5 Ghz auf dem Prozessor lautlos betreiben.


Mit steigenden Lüfter-Drehzahlen skaliert der G-Changer hervorragend und zeigt auch bei höheren Drehzahlen das mit Ihm zu rechnen ist.

Fazit

Wir beginnen wie immer mit den negativen Aspekten :

  • Mängel bei der Verarbeitung


Positive Aspekte:

  • Leistung
  • Zubehör
  • Preis
  • flexible Anschlüsse

Der Phobya G-Changer 360 1.2 konnte in unserem Test durchaus überzeugen. Er schafft es mit langsamen Drehzahlen ein übertaktetes System zu kühlen. Die Verarbeitung ist durchaus akzeptabel, könnte aber besser sein. Auch das Zubehör spricht für den Radiator aus dem Hause Phobya. Immerhin liegen dem Phobya Radiator Shrouds dabei. Das ganze zu einem Preis von 70,58 € was dem G-Changer den Gold-Award einbringt.



Großer Dank geht an Aquatuning welcher uns dieses Sample zur Verfügung gestellt haben.

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