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Nach dem wir unsere Wasserkühler-Reviews mit einem großen CPU-Kühler Roundup begonnen haben, wird es an der Zeit sich um weitere Komponenten aus anderen Bereichen zu kümmern. Somit starten wir unsere Radiatoren-Reihe. Das bedeutet dass wir in den kommenden Monaten einen Radiator pro Woche vorstellen. Mit dabei sind Radiatoren von Phobya, Hardwarelabs, Aquacomputer, Thermochill und viele weitere. Beginnen tun wir mit dem Phobya-GChanger 360 1.2 welchen wir euch heute vorstellen.
Der G-Changer kommt wie von Phobya nicht anders gewohnt in einer modernen Verpackung daher. Darin ist er durch eine Luftpolster-Folie bestens geschützt und sollte heil beim Kunden ankommen.
Auch der Lieferumfang weiß zu überzeugen. Hier sind neben den passenden Schrauben auch Shrouds zur Optimierung dabei.
Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt.
Technische Details: Hardware
Technische Details: Wasserkühlung
Ablauf:
Nach dem wir in Zukunft wesentlich mehr Radiatoren testen, können wir bei diesem Test nicht mit 4.7 sondern nur mit 4.5 Ghz arbeiten. Immerhin möchten wir von 120er bis 480er Radiatoren alles bei langsamen Drehzahlen überprüfen.
Kreislauf:
Software:
Auch hier arbeiten wir wieder mit einem fixierten Prime Wert von 12k. Der Radiator wird ebenso wie die Kühler eine Stunde mit Prime belastet. Überwacht wird das ganze mit der Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool. Die Open Hardware Monitor Software harmoniert damit wunderbar und errechnet für uns neben dem Maximum und Minimumwert auch den Durschnittswert. Hier arbeiten wir mit den Werten aus dem AGB und der Umgebungstemperatur zum Gehäuse. Im Prinzip kann man dabei nicht einmal viel falsch machen, weil sämtliche Werte fix sind. Das bedeutet man hat eine stabile Umgebungstemperatur die mitunter leicht schwanken kann und einen nach dieser Laufzeit stabilen Wassertemperaturwert im Ausgleichsbehälter.
Als Drehzahlen verwenden wir eine hohe Bandbreite aus Alltagstauglichkeit und Performance (500/800/1150/1250/1500) je nach Radiatorgröße.
Wie sind mit unserem Test natürlich schon weiter als die ersten Tabellen es vermuten lassen und können versichern das der Phobya G-Changer weit vorne mitspielt.
Genau so konnten wir unseren Pc mit einer Übertaktung von 4.5 Ghz auf dem Prozessor lautlos betreiben.
Mit steigenden Lüfter-Drehzahlen skaliert der G-Changer hervorragend und zeigt auch bei höheren Drehzahlen das mit Ihm zu rechnen ist.
Wir beginnen wie immer mit den negativen Aspekten :
Positive Aspekte:
Der Phobya G-Changer 360 1.2 konnte in unserem Test durchaus überzeugen. Er schafft es mit langsamen Drehzahlen ein übertaktetes System zu kühlen. Die Verarbeitung ist durchaus akzeptabel, könnte aber besser sein. Auch das Zubehör spricht für den Radiator aus dem Hause Phobya. Immerhin liegen dem Phobya Radiator Shrouds dabei. Das ganze zu einem Preis von 70,58 € was dem G-Changer den Gold-Award einbringt.
Großer Dank geht an Aquatuning welcher uns dieses Sample zur Verfügung gestellt haben.