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XSPC ein in England ansässiger Hersteller präsentiert mit dem RX360 einen Radiator der primär den Enthusiasten ansprechen sollte. Neben der RX Serie gibt es aber noch weitere Modelle welche sich durch den geringeren Preis etabliert haben. Wie sich der RX360 bei unserem Test geschlagen hat, solltet Ihr auf den nächsten Seiten erfahren.
Der Radiator kommt in einer schlichten weißen Verpackung daher. Er wird von einer Luftpolsterfolie geschützt, damit er auch sicher bei seinem zukünftigen Besitzer ankommt.
Technische Daten:
Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt.
Technische Details: Hardware
Technische Details: Wasserkühlung
Ablauf:
Nach dem wir in Zukunft wesentlich mehr Radiatoren testen, können wir bei diesem Test nicht mit 4.7 sondern nur mit 4.5 Ghz arbeiten. Immerhin möchten wir von 120er bis 480er Radiatoren alles bei langsamen Drehzahlen überprüfen.
Kreislauf:
Software:
Auch hier arbeiten wir wieder mit einem fixierten Prime Wert von 12k. Der Radiator wird ebenso wie die Kühler eine Stunde mit Prime belastet. Überwacht wird das ganze mit der Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool. Die Open Hardware Monitor Software harmoniert damit wunderbar und errechnet für uns neben dem Maximum und Minimumwert auch den Durschnittswert. Hier arbeiten wir mit den Werten aus dem AGB und der Umgebungstemperatur zum Gehäuse. Im Prinzip kann man dabei nicht einmal viel falsch machen, weil sämtliche Werte fix sind. Das bedeutet man hat eine stabile Umgebungstemperatur die mitunter leicht schwanken kann und einen nach dieser Laufzeit stabilen Wassertemperaturwert im Ausgleichsbehälter.
Als Drehzahlen verwenden wir eine hohe Bandbreite aus Alltagstauglichkeit und Performance (500/800/1150/1250/1500) je nach Radiatorgröße.
Der XSPC RX360 ordnet sich mit seinen Durchflusswerten genau zwischen dem Phobya G-Changer und Hardwalabs Black Ice SR1 ein. Ein durchaus guter Wert wenn man bedenkt wie hochkarätig der Mitbewerb ist.
Bei unserem Testlauf mit 500 Umdrehungen konnte sich der XSPC Radiator nicht prädestinieren und leistet sich die schlechtesten Temperaturen in unserem noch kleinen Testfeld.
Auch bei 800 Umdrehungen weiß der Radiator nicht zu begeistern und bildet auch hier unser Schlusslicht.
Erst bei erhöhter Drehzahl gefällt der Radiator aus England. Bei 1250 Umdrehungen setzt er sich dann doch ganz knapp vor die Konkurrenz und punktet mit den besten Temperaturen.
Negative Aspekte :
Keine guten Temperaturen im Low-RPM Bereich
Sehr teuer
Keine Shrouds und wenig Zubehör
Positive Aspekte:
Gute Verarbeitung
Der XSPC konnte uns nur zum Teil überzeugen. Hier sprechen wir von der guten Verarbeitung aber nicht von der schlechten Performance im unteren Drehzahlbereich. Der Radiator schlägt mit ca. 100€ zu und ist im Moment der teuerste in unserem Testfeld. Ein Preis der sich für die gebotene Leistung einfach nicht rechtfertig. Im direkten Vergleich mit dem Phobya G-Changer 360 1.2 oder gar Hardwarelabs Black Ice SR1 zieht er einfach den kürzeren womit sich dieses mal kein Hardwaremax Award ausgeht.
Wir bedanken uns recht herzlich bei Aquatuning für die Leihgabe des Testsamples.