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Erstellt am 25. Juni 2011

Test: XSPC RX360XSPC ein in England ansässiger Hersteller präsentiert mit dem RX360 einen Radiator der primär den Enthusiasten ansprechen sollte. Neben der RX Serie gibt es aber noch weitere Modelle welche sich durch den geringeren Preis etabliert haben. Wie sich der RX360 bei unserem Test geschlagen hat, solltet Ihr auf den nächsten Seiten erfahren.

Test: XSPC RX360XSPC ein in England ansässiger Hersteller präsentiert mit dem RX360 einen Radiator der primär den Enthusiasten ansprechen sollte. Neben der RX Serie gibt es aber noch weitere Modelle welche sich durch den geringeren Preis etabliert haben. Wie sich der RX360 bei unserem Test geschlagen hat, solltet Ihr auf den nächsten Seiten erfahren.

Details

Der Radiator kommt in einer schlichten weißen Verpackung daher. Er wird von einer Luftpolsterfolie geschützt, damit er auch sicher bei seinem zukünftigen Besitzer ankommt.  

Technische Daten:

  • Farbe: matt schwarz Lackiert
  • Abmaße:  125x58.5x410mm (BxHxT)
  • Gewicht: ca. 1.4 kg
  • Material: Kupfer, Messing
  • Anschlüsse: 2x G1/4"
  • Besonderes: 3 x Wasserkanäle in der Höhe




Der RX360 ist sehr gut verarbeitet. Wir konnten weder verbogene Lamellen finden, noch andere Mängel feststellen. Sehr gut gefällt uns die matte Lackierung welche nebenbei auch noch ziemlich kratzfest ist.

Um auch Optisch präsent zu sein, wurde das XSPX Logo in die Seiten gepresst. Die Lammellendichte spricht für einen Radiator der für langsame Drehzahlen ausgelegt wurde. In Summe begeistert der RX360 durch ein gutes Konzept mit guter Verarbeitung. Diese befindet sich aber nicht ganz auf dem Niveau des Hardwarelabs Black Ice SR1.



Lieferumfang:

  • UNC 6-32 Gewindeschrauben



Die Montage gestaltet sich mit den UNC Gewindeschrauben einwandfrei und sollte keine größere Herausforderung sein. Grundsätzlich schätzen wir M4 Gewindeschrauben angenehmer ein, als M3 Schrauben. Leider konnten wir in dem Fall keine mitgelieferten Shrouds finden was bei dem Preis durchaus negativ ist.

Testsystem und Ablauf

Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt.

 Technische Details: Hardware 

  • Mainboard: Asus Maximus IV Extreme
  • Prozessor i7-2600K übertaktet auf 4.5 Ghz bei Wärmetauscher Tests und 4.7 Ghz bei Kühlertests
  • Grafikkarte: AMD HD 6950 @ 6970
  • Soundkarte: Auzenten XFi-Forte 7.1
  • Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance 1600 8/8/8/27
  • Festplatte: Plextor
  • Netzteil: Xigmatek 1000Watt Go Green Serie
  • Gehäuse: XSPC H1 "Maexis Castle"
  • Verkabelung: Bitfenix Alchemy Rot bzw. Blau


 

Technische Details: Wasserkühlung 

  • Pumpe: Laing DDC-1T+ mit Alphacool Tank Aufsatz
  • Durchflussmesser: Aquacomputer DFM HF
  • Verschlauchung: Masterkleer transparent 13/10
  • Verschraubungen: EKWaterBlocks und Alphacool
  • Radiator: Testradiator
  • Gehäuselüfter: 6 x Phobya G-Silent (Heck und Deckel)
  • Überwachung: Alphacool Heatmaster I
  • Temperaturfühler: 3 x Phobya G1/4
  • Wasser: EKWB Ek-Ekoolant Rot bzw. Blau (Langzeittest)


 Natürlich möchten wir die optischen Vorteile eine Wasserkühlung nutzen und die Hardware gerecht in Szene setzen. Bei den Tests verzichten wir natürlich auf sämtliche Leuchtmittel. 

Ablauf: 

Nach dem wir in Zukunft wesentlich mehr Radiatoren testen, können wir bei diesem Test nicht mit 4.7 sondern nur mit 4.5 Ghz arbeiten. Immerhin möchten wir von 120er bis 480er Radiatoren alles bei langsamen Drehzahlen überprüfen. 

Kreislauf: 

  • Laing DDC-1T+
  • Temperatursensor
  • Testradiator
  • EKWB6970 Grafikkartenkühler
  • Prozessorkühler (XSPC-Rasa, EKWB Supreme HF, Watercool HK 3.0 etc.)
  • Temperatursensor
  • Alphacool Laing AGB Tankaufsatz


Software: 

  • Prime 95 fixiert auf 12k
  • Open Hardware Monitor
  • Alphacool Heatmaster Software


Auch hier arbeiten wir wieder mit einem fixierten Prime Wert von 12k. Der Radiator wird ebenso wie die Kühler eine Stunde mit Prime belastet. Überwacht wird das ganze mit der Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool. Die Open Hardware Monitor Software harmoniert damit wunderbar und errechnet für uns neben dem Maximum und Minimumwert auch den Durschnittswert. Hier arbeiten wir mit den Werten aus dem AGB und der Umgebungstemperatur zum Gehäuse. Im Prinzip kann man dabei nicht einmal viel falsch machen, weil sämtliche Werte fix sind. Das bedeutet man hat eine stabile Umgebungstemperatur die mitunter leicht schwanken kann und einen nach dieser Laufzeit stabilen Wassertemperaturwert im Ausgleichsbehälter. 
Als Drehzahlen verwenden wir eine hohe Bandbreite aus Alltagstauglichkeit und Performance (500/800/1150/1250/1500) je nach Radiatorgröße. 

Testergebnisse

Der XSPC RX360 ordnet sich mit seinen Durchflusswerten genau zwischen dem Phobya G-Changer und Hardwalabs Black Ice SR1 ein. Ein durchaus guter Wert wenn man bedenkt wie hochkarätig der Mitbewerb ist.





Bei unserem Testlauf mit 500 Umdrehungen konnte sich der XSPC Radiator nicht prädestinieren und leistet sich die schlechtesten Temperaturen in unserem noch kleinen Testfeld. 

 

Auch bei 800 Umdrehungen weiß der Radiator nicht zu begeistern und bildet auch hier unser Schlusslicht.




Erst bei erhöhter Drehzahl gefällt der Radiator aus England. Bei 1250 Umdrehungen setzt er sich dann doch ganz knapp vor die Konkurrenz und punktet mit den besten Temperaturen.



Nun kommen wir aber zu unserem Fazit.

Fazit

Negative  Aspekte :

Keine guten Temperaturen im Low-RPM Bereich
Sehr teuer
Keine Shrouds und wenig Zubehör

Positive Aspekte:

Gute Verarbeitung


Der XSPC konnte uns nur zum Teil überzeugen. Hier sprechen wir von der guten Verarbeitung aber nicht von der schlechten Performance im unteren Drehzahlbereich. Der Radiator schlägt mit ca. 100€ zu und ist im Moment der teuerste in unserem Testfeld. Ein Preis der sich für die gebotene Leistung einfach nicht rechtfertig. Im direkten Vergleich mit dem Phobya G-Changer 360 1.2 oder gar Hardwarelabs Black Ice SR1 zieht er einfach den kürzeren womit sich dieses mal kein Hardwaremax Award ausgeht.





Wir bedanken uns recht herzlich bei Aquatuning für die Leihgabe des Testsamples.

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