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Erstellt am 29. Juni 2011

Test: Phobya Nova XtremeDer Phobya Nova Xtreme gehört zu den leistungsfähigsten Radaitoren welche man im Moment kaufen kann, Grund genug für Hardwaremax den Nova XTR zu testen und mit herkömmlichen Radiatoren zu vergleichen. Was dabei heraus kam, lest ihr auf den folgenden Seiten.

Test: Phobya Nova XtremeDer Phobya Nova Xtreme gehört zu den leistungsfähigsten Radaitoren welche man im Moment kaufen kann, Grund genug für Hardwaremax den Nova XTR zu testen und mit herkömmlichen Radiatoren zu vergleichen. Was dabei heraus kam, lest ihr auf den folgenden Seiten.

Details



Der Nova Xtreme kommt in der Phobya typischen Verpackung daher. Das Marketing scheint bei Phobya gut zu funktionieren, zumindest macht die Verpackung Lust auf mehr. Der Radiator wurde darin sicher in Luftpolsterfolie verpackt,  womit auch keine Schäden beim Transport entstehen können.



Technische Daten: 

Technische Daten: 
Material: Kupferlamellen, Vorkammern aus Messing
Abmaße: (L x B x H): 390x365x46mm
Anschlüsse: G1/4"
Gewicht: ca. 2745g
Montierbarkeit: 36x M3-Gewinde oben (für 9x 120mm-Lüfter)
Druckgetestet: 2 Bar,
Anschluss: 2x Gewinde G 1/4 Zoll

Technische Daten Blende:
Material: SC-Stahl (schwarz pulverbeschichtet)
Abmaße: (L x B x H): 365 x 360 x 2mm
Lochmaß: 180mm

Der Radiator ist für die enorme Größe sehr gut verarbeitet. Vereinzelt kann man Lamellen finden die nicht gerade aber auch nicht geknickt sind. Der Radiator schaut also recht gut aus. Die Lammellenabstände deuten auf einen Radiator hin, der eher für langsame Drehzahlen ausgelegt ist.



Wie es die Abmessungen schon andeuten, handelt es sich hierbei um einen Radiator welcher extern aufgestellt wird. Hier hat man mehrere Möglichkeiten, zum einen kann man Standfüßte verwenden und zum anderen kann man den Radiator direkt am Gehäuse montieren.



Wir haben uns für die zweite Variante entschieden und den Radiator am Gehäuse befestigt. Nach dem wir gerne basteln und auf Schnellverschlüsse verzichten ist dies die angenehmere Variante. Optisch ist es natürlich Geschmackssache was einem besser gefällt.

Phobya G-Silent 18 700rpm Red Led

Wie schon der Nova Radiator kommt auch der Lüfter in der passenden Farbgebung verpackt beim Kunden an.

Abmessung: 180 x 180 x 32mm
Farben: schwarzer Rahmen, rote Flügelblätter, rote LEDs
Gewicht: 432g
Nennspannung: 12V
Startspannung: 7 Volt
Leistung: 3W
Nenndrehzahl: 700rpm (+/-10%)
Luftförderleistung: 169 m³/h / 100 CFM
Lautstärke: 18 dB/A
Anschluss: 3 Pin Molex
Besonderheit: 4x rote LEDs



Die Phobya Lüfter sind sehr leistungsfähig und überzeugen durch eine angenehme Laufruhe. Ein leises Lagerbrummen hört man nur bei Drehzahlen im zweistelligen Bereich. Den Lüfter konnten wir mit der Heatmaster-Steuerung von 70-700 Umdrehungen betreiben. Die Lüfter erzeugen bei maximaler Drehzahl natürlich ordentlich Luft, welche man natürlich auch ein wenig hören kann.

Hier handelt es sich natürlich um Kritik auf allerhöchstem Niveau. Denn bei der Leistung welche man mit diesen Lüftern bei welcher Drehzahl auch immer erreicht, ist natürlich abartig.

Testsystem und Ablauf


Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt.

 

 Technische Details: Hardware 

  • Mainboard: Asus Maximus IV Extreme
  • Prozessor i7-2600K übertaktet auf 4.5 Ghz bei Wärmetauscher Tests und 4.7 Ghz bei Kühlertests
  • Grafikkarte: AMD HD 6950 @ 6970
  • Soundkarte: Auzenten XFi-Forte 7.1
  • Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance 1600 8/8/8/27
  • Festplatte: Plextor
  • Netzteil: Xigmatek 1000Watt Go Green Serie
  • Gehäuse: XSPC H1 "Maexis Castle"
  • Verkabelung: Bitfenix Alchemy Rot bzw. Blau


 


Technische Details: Wasserkühlung 

  • Pumpe: Laing DDC-1T+ mit Alphacool Tank Aufsatz
  • Durchflussmesser: Aquacomputer DFM HF
  • Verschlauchung: Masterkleer transparent 13/10
  • Verschraubungen: EKWaterBlocks und Alphacool
  • Radiator: Testradiator
  • Gehäuselüfter: 6 x Phobya G-Silent (Heck und Deckel)
  • Überwachung: Alphacool Heatmaster I
  • Temperaturfühler: 3 x Phobya G1/4
  • Wasser: EKWB Ek-Ekoolant Rot bzw. Blau (Langzeittest)


 Natürlich möchten wir die optischen Vorteile eine Wasserkühlung nutzen und die Hardware gerecht in Szene setzen. Bei den Tests verzichten wir natürlich auf sämtliche Leuchtmittel. 

Ablauf: 

Nach dem wir in Zukunft wesentlich mehr Radiatoren testen, können wir bei diesem Test nicht mit 4.7 sondern nur mit 4.5 Ghz arbeiten. Immerhin möchten wir von 120er bis 480er Radiatoren alles bei langsamen Drehzahlen überprüfen. 

Kreislauf: 

  • Laing DDC-1T+
  • Temperatursensor
  • Testradiator
  • EKWB6970 Grafikkartenkühler
  • Prozessorkühler (XSPC-Rasa, EKWB Supreme HF, Watercool HK 3.0 etc.)
  • Temperatursensor
  • Alphacool Laing AGB Tankaufsatz


Software: 

  • Prime 95 fixiert auf 12k
  • Open Hardware Monitor
  • Alphacool Heatmaster Software


Auch hier arbeiten wir wieder mit einem fixierten Prime Wert von 12k. Der Radiator wird ebenso wie die Kühler eine Stunde mit Prime belastet. Überwacht wird das ganze mit der Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool. Die Open Hardware Monitor Software harmoniert damit wunderbar und errechnet für uns neben dem Maximum und Minimumwert auch den Durschnittswert. Hier arbeiten wir mit den Werten aus dem AGB und der Umgebungstemperatur zum Gehäuse. Im Prinzip kann man dabei nicht einmal viel falsch machen, weil sämtliche Werte fix sind. Das bedeutet man hat eine stabile Umgebungstemperatur die mitunter leicht schwanken kann und einen nach dieser Laufzeit stabilen Wassertemperaturwert im Ausgleichsbehälter. 
Als Drehzahlen verwenden wir eine hohe Bandbreite aus Alltagstauglichkeit und Performance (500/800/1150/1250/1500) je nach Radiatorgröße. 

Testergebnisse



Wir haben die Leistungswerte des Phobya Nova Radiators mit den Werten der 360er Radiatoren miteinander verknüpft. Sicherlich kann man die Radiatoren nicht miteinander vergleichen. Mit der Zeit werden diese Tabellen jedoch immer größer womit man langfristig eine sehr gute Verwertbarkeit erreicht. Getestet haben wir den Radiator mit 150, 350 und 700 Umdrehungen.



Im Vergleich mit den kleineren Radiatoren zeigt der Nova keine Schwächen. Wir gingen ursprünglich davon aus, das die Unterschiede etwas größer sind.

Beginnen wir nun aber mit den Temperaturen. Wie immer starten wir mit den geringsten Drehzahlen.

 

Hier sieht man das man auch beim Nova eine gewisse Drehzahl braucht, aber trotzdem sind die Ergebnisse hervorragend. 




Bei 350 Umdrehungen merkt man dann schon langsam, dass sich der Radiator langweilt. Hier sind die Unterschiede schon als enorm zu bezeichnen.
 
 
 

Ja und hier erübrigt sich jeglicher Kommentar. Die Werte sprechen eine eindeutige Sprache, und verdeutlichen den enormen Leistungsunterschied welchen man durch so einen Radiator bekommt. Das Fazit fällt bei diesen Werten natürlich nicht schwer.


Fazit



Negative  Aspekte :

Keine

 
Positive Aspekte:

wirklich silent
potente Leistung


Der Phobya Nova XTR ist ein sehr guter Radiator. Sicherlich ist dieser Wärmetauscher nicht jedermanns Sache, aber für jemanden der die besten Temperaturen möchte ist er genau das Richtige. In Kombination mit internen Radiatoren kann man hier schon von einer High-End Lösung  schreiben. Die Temperaturen bleiben auch bei 150 Umdrehungen in einem mehr als angenehmen Bereich.

Dass man bei dieser Drehzahl von lästigen Geräuschen freilich verschont bleibt ist selbsterklärend. Für so ein Produkt gibt es auch nur einen Award bei hardwareMax, nämlich den Enthusiast Award. Solch ein Radiator wird meistens von Personen gekauft die nur das Beste für sich und deren Rechner möchten. Ein Umstand welcher vom Nova durchaus gewährleistet wird. Das ganze Paket gibt es in Österreich schon ab 181,50 € womit man den Radiator auch durch die gute Preis/Leistung empfehlen kann.




Großer Dank geht an Aquatuning für den Support dieses Samples

In den nächsten Wochen gibt es noch einen Test, wie sich der Phobya Nova mit unterschiedlichen Lüfter-Konfigurationen anstellt. Dabei gehen wir darauf ein wie sich der Radiator mit saugend, und blasenden Lüftern verhält. Aber nicht nur das, wir haben auch mit 9 x 120mm und unterschiedlichen 180mm Lüftern gemessen. Mit dabei sind auch die Air Penetrator aus dem Hause Silverstone.



Für offene Fragen stehen wir euch natürlich in unserem Forum zur Verfügung. 
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