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Magicool ebenfalls ein Hersteller aus England, konnte sich durch seine günstigen Radiatoren einen guten Namen machen. Vor allen Dingen ist es die Magicool Slim Serie welche sehr oft in den heimischen Rechnern Platz findet. Heute testen wir den Magicool Slim Triple 360 und den dickeren Bruder Magicool Xtreme Triple 360. Wie sich die beiden gegen die teurer Konkurrenz schlagen konnten lest Ihr auf den folgenden Seiten.
Beide Radiatoren kommen in einem Karton besten verpackt zum Kunden. Um auf Nummer sicher zu gehen wurden die Radiatoren auch mit einer Luftpolsterfolie eingewickelt.
Technische Details Magicool Slim Triple 360:
Material: Kupferlamellen, Vorkammern aus Messing
Abmaße: (L x B x H): 398x121x30mm
Anschlüsse: G1/4"
Gewicht: ca. 840g
Montierbarkeit: 12x M3-Gewinde oben (für 3x 120mm-Lüfter),12x M3 Gewinde unten (für 3x120mm-Lüfter)
Druckgetestet: 8 Bar,
Anschluss: 2x Gewinde G 1/4 Zoll
Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt.
Technische Details: Hardware
Technische Details: Wasserkühlung
Ablauf:
Nach dem wir in Zukunft wesentlich mehr Radiatoren testen, können wir bei diesem Test nicht mit 4.7 sondern nur mit 4.5 Ghz arbeiten. Immerhin möchten wir von 120er bis 480er Radiatoren alles bei langsamen Drehzahlen überprüfen.
Kreislauf:
Software:
Auch hier arbeiten wir wieder mit einem fixierten Prime Wert von 12k. Der Radiator wird ebenso wie die Kühler eine Stunde mit Prime belastet. Überwacht wird das ganze mit der Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool. Die Open Hardware Monitor Software harmoniert damit wunderbar und errechnet für uns neben dem Maximum und Minimumwert auch den Durschnittswert. Hier arbeiten wir mit den Werten aus dem AGB und der Umgebungstemperatur zum Gehäuse. Im Prinzip kann man dabei nicht einmal viel falsch machen, weil sämtliche Werte fix sind. Das bedeutet man hat eine stabile Umgebungstemperatur die mitunter leicht schwanken kann und einen nach dieser Laufzeit stabilen Wassertemperaturwert im Ausgleichsbehälter.
Als Drehzahlen verwenden wir eine hohe Bandbreite aus Alltagstauglichkeit und Performance (500/800/1150/1250/1500) je nach Radiatorgröße.
Unser engliches Gespann kann beim Durchfluss nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten.
Trotzdem bewegen sich die Beiden in einem Bereich der nicht wirklich ausschlaggebend ist. Für Durchflussfanatiker aber sicherlich ein interessanter Aspekt.
Weiter geht es mit den langsamen Drehzahlen. Nach dem sich die meisten eine Wasserkühlung kaufen um ein lautloses System zu betreiben verwenden wir dabei 500 Umdrehungen.
Wir beginnen wie immer mit den negativen Aspekten unseres Tests :
Durchflusswerte
Weiter geht es mit den positiven Aspekten:
Keine Mängel bei der Verarbeitung
Viel mehr kann man dazu nicht schreiben. Die Zwei Radiatoren aus dem Hause Magicool leisten sich keinen Fehler, überzeugen aber auch nicht wirklich. In Summe hat uns der Magicool Slim Triple 360 besser gefallen als der dickere Bruder in Form der Xtreme Edition. Ist es doch die geringere Höhe und der günstige Preis von 40,23 € die für den Slim sprechen. Der Slim hat sich somit auch den Hardwaremax Silber und Preis-Leistungs Award verdient.

Der Magicool Slim Triple 360 wußte auch zu überzeugen. Er bietet etwas mehr Leistung als der kleine Bruder, ist jedoch mit 60,23 € nicht wirklich der günstigste. Womit sich hier nur der Silber Award ausgeht. 
In der kommenden Woche geht es dann mit Radiatoren aus dem Hause Thermochill und Aquacomputer weiter. Solltet Ihr fragen zu einem unserer Tests haben, so nutzt einfach die Kommentarfunktion.
Großer Dank geht wie immer an Aquatuning welche uns die Radiatoren zur Verügung stellten.