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Erstellt am 06. Juli 2011

Magicool ebenfalls ein Hersteller aus England, konnte sich durch seine günstigen Radiatoren einen guten Namen machen. Vor allen Dingen ist es die Magicool Slim Serie welche sehr oft in den heimischen Rechnern Platz findet. Heute testen wir den Magicool Slim Triple 360 und den dickeren Bruder Magicool Xtreme Triple 360. Wie sich die beiden gegen die teurer Konkurrenz schlagen konnten lest Ihr auf den folgenden Seiten.

Magicool ebenfalls ein Hersteller aus England, konnte sich durch seine günstigen Radiatoren einen guten Namen machen. Vor allen Dingen ist es die Magicool Slim Serie welche sehr oft in den heimischen Rechnern Platz findet. Heute testen wir den Magicool Slim Triple 360 und den dickeren Bruder Magicool Xtreme Triple 360. Wie sich die beiden gegen die teurer Konkurrenz schlagen konnten lest Ihr auf den folgenden Seiten.

Details

Beide Radiatoren kommen in einem Karton besten verpackt zum Kunden. Um auf Nummer sicher zu gehen wurden die Radiatoren auch mit einer Luftpolsterfolie eingewickelt.


Technische Details Magicool Slim Triple 360:


Material: Kupferlamellen, Vorkammern aus Messing
Abmaße: (L x B x H): 398x121x30mm
Anschlüsse: G1/4"
Gewicht: ca. 840g
Montierbarkeit: 12x M3-Gewinde oben (für 3x 120mm-Lüfter),12x M3 Gewinde unten (für 3x120mm-Lüfter)
Druckgetestet: 8 Bar,
Anschluss: 2x Gewinde G 1/4 Zoll




Technische Details Magicool Extreme Triple 360:


Material: Kupferlamellen, Vorkammern aus Messing
Abmaße: (L x B x H): 398x122x45mm
Anschlüsse: G1/4"
Gewicht: ca. 1750g
Montierbarkeit: 12x M3-Gewinde oben (für 3x 120mm-Lüfter),12x M3 Gewinde unten (für 3x120mm-Lüfter)
Druckgetestet: 8 Bar,
Anschluss: 2x Gewinde G 1/4 Zoll



Was uns gleich nach dem auspacken der zwei Radiatoren aufgefallen ist, war die doch durchwegs gute Verarbeitung. Bei keinem der beiden Wärmetauscher waren geknickte Lamellen zu finden. Was uns persönlich besonders gut gefällt. Wenn man schon eine Wasserkühlung verbaut und viel Geld investiert, sollte auch die Verarbeitung dementsprechend gut sein.



Der Triple Xtreme 360 unterscheidet sich primär durch seine erhöhte Dicke von seinem schlanken Bruder. Beides bringt Vor bzw. Nachteile mit sich. Der Slim passt durch seine geringe Bauhöhe sehr leicht in ein Gehäuse. Der Xtreme Triple 360 ist deutlich höher und wird aufgrund des erhöhten Materialaufwandes mehr Wärme abführen können. Was uns beim Xtreme 360 auch noch gut gefällt ist die silberne Farbe, welche sich gegenüber der schwarzen Kollegen dann doch noch einmal ein wenig absetzt.



Bei beiden Radiatoren verwendet Magicool 3M Gewinde und legt auch ausreichend Schrauben dazu. Wie bei anderen Radiatoren schon bekannt setzt man bei den Vorkammern auf Messing und den Lamellen aus Kupfer.

Testsystem und Ablauf

Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt.

 Technische Details: Hardware 

  • Mainboard: Asus Maximus IV Extreme
  • Prozessor i7-2600K übertaktet auf 4.5 Ghz bei Wärmetauscher Tests und 4.7 Ghz bei Kühlertests
  • Grafikkarte: AMD HD 6950 @ 6970
  • Soundkarte: Auzenten XFi-Forte 7.1
  • Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance 1600 8/8/8/27
  • Festplatte: Plextor
  • Netzteil: Xigmatek 1000Watt Go Green Serie
  • Gehäuse: XSPC H1 "Maexis Castle"
  • Verkabelung: Bitfenix Alchemy Rot bzw. Blau


 

Technische Details: Wasserkühlung 

  • Pumpe: Laing DDC-1T+ mit Alphacool Tank Aufsatz
  • Durchflussmesser: Aquacomputer DFM HF
  • Verschlauchung: Masterkleer transparent 13/10
  • Verschraubungen: EKWaterBlocks und Alphacool
  • Radiator: Testradiator
  • Gehäuselüfter: 6 x Phobya G-Silent (Heck und Deckel)
  • Überwachung: Alphacool Heatmaster I
  • Temperaturfühler: 3 x Phobya G1/4
  • Wasser: EKWB Ek-Ekoolant Rot bzw. Blau (Langzeittest)


 Natürlich möchten wir die optischen Vorteile eine Wasserkühlung nutzen und die Hardware gerecht in Szene setzen. Bei den Tests verzichten wir natürlich auf sämtliche Leuchtmittel. 

Ablauf: 

Nach dem wir in Zukunft wesentlich mehr Radiatoren testen, können wir bei diesem Test nicht mit 4.7 sondern nur mit 4.5 Ghz arbeiten. Immerhin möchten wir von 120er bis 480er Radiatoren alles bei langsamen Drehzahlen überprüfen. 

Kreislauf: 

  • Laing DDC-1T+
  • Temperatursensor
  • Testradiator
  • EKWB6970 Grafikkartenkühler
  • Prozessorkühler (XSPC-Rasa, EKWB Supreme HF, Watercool HK 3.0 etc.)
  • Temperatursensor
  • Alphacool Laing AGB Tankaufsatz


Software: 

  • Prime 95 fixiert auf 12k
  • Open Hardware Monitor
  • Alphacool Heatmaster Software


Auch hier arbeiten wir wieder mit einem fixierten Prime Wert von 12k. Der Radiator wird ebenso wie die Kühler eine Stunde mit Prime belastet. Überwacht wird das ganze mit der Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool. Die Open Hardware Monitor Software harmoniert damit wunderbar und errechnet für uns neben dem Maximum und Minimumwert auch den Durschnittswert. Hier arbeiten wir mit den Werten aus dem AGB und der Umgebungstemperatur zum Gehäuse. Im Prinzip kann man dabei nicht einmal viel falsch machen, weil sämtliche Werte fix sind. Das bedeutet man hat eine stabile Umgebungstemperatur die mitunter leicht schwanken kann und einen nach dieser Laufzeit stabilen Wassertemperaturwert im Ausgleichsbehälter. 
Als Drehzahlen verwenden wir eine hohe Bandbreite aus Alltagstauglichkeit und Performance (500/800/1150/1250/1500) je nach Radiatorgröße. 

Testergebnisse

Unser engliches Gespann kann beim Durchfluss nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten.



Trotzdem bewegen sich die Beiden in einem Bereich der nicht wirklich ausschlaggebend ist. Für Durchflussfanatiker aber sicherlich ein interessanter Aspekt.

Weiter geht es mit den langsamen Drehzahlen. Nach dem sich die meisten eine Wasserkühlung kaufen um ein lautloses System zu betreiben verwenden wir dabei 500 Umdrehungen.



Wie man sieht sind die Ergebnisse nicht schlecht. Der Triple Slim 360 gefällt uns in dem Bereich sehr gut. Immerhin benötigt er fast keinen Platz und kann durchaus überzeugen.



Bei 800 Umdrehungen setzen sich die High End Radiatoren dann noch einmal ab. Eine Drehzahl die beim Phobya G-Changer 1.2 und Hardwarelabs Black Ice SR1 gut anschlägt.



Mit höherer Drehzahl in dem Fall 1250 Umdrehungen rückt das Feld wieder ein bisschen zusammen. Die Magicool Radiatoren können dabei aber immer noch nicht wirklich mithalten.

Fazit

Wir beginnen wie immer mit den negativen Aspekten unseres Tests :

Durchflusswerte

Weiter geht es mit den positiven Aspekten:

Keine Mängel bei der Verarbeitung


Viel mehr kann man dazu nicht schreiben. Die Zwei Radiatoren aus dem Hause Magicool leisten sich keinen Fehler, überzeugen aber auch nicht wirklich. In Summe hat uns der Magicool Slim Triple 360 besser gefallen als der dickere Bruder in Form der Xtreme Edition. Ist es doch die geringere Höhe und der günstige Preis von 40,23 € die für den Slim sprechen. Der Slim hat sich somit auch den Hardwaremax Silber und Preis-Leistungs Award verdient.



Der Magicool Slim Triple 360 wußte auch zu überzeugen. Er bietet etwas mehr Leistung als der kleine Bruder, ist jedoch mit 60,23 € nicht wirklich der günstigste. Womit sich hier nur der Silber Award ausgeht.




In der kommenden Woche geht es dann mit Radiatoren aus dem Hause Thermochill und Aquacomputer weiter. Solltet Ihr fragen zu einem unserer Tests haben, so nutzt einfach die Kommentarfunktion.



Großer Dank geht wie immer an Aquatuning welche uns die Radiatoren zur Verügung stellten.



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