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Wie bei unserem Update zum Testsystem schon angekündigt, möchten wir die Vorteile des XSPC Gehäuses nutzen und mit unseren Radiatoren weiter machen. Heute sehen wir uns zwei interessante Vertreter von XSPC und EKWaterBlocks an. Wie sich die beiden bei uns geschlagen haben könnt Ihr auf den folgenden Seiten lesen.
Der Radiator kommt in einer weißen Verpackung in einem Luftpolsterschlauch geschützt beim Kunden an.

Nach dem auspacken wird sofort klar das man es mit einem High-End Boliden zu tun hat. Der Wärmetauscher ist frei von Mängeln und perfekt lackiert. Das besondere am Lack ist dessen matte Beschaffenheit.
Die Lamellen besitzen einen großen Abstand und deuten auf eine Optimierung für langsam drehende Lüfte an. Auch bei den Lamellen konnten wir keine Mängel finden.
Auf die Höhe verteilt bietet er drei Wasserkanäle. Besonders gute gefällt uns auch, das XSPC nicht wie gewohnt auf M3 Schrauben sondern auf UNC 6-32 Gewinde setzt. Dies erleichtert die Lüftermontage und bietet eine bessere Stabilität. Im gesamten Betrachtet bietet der XSPC RX-480 eine hervorragende Verarbeitung.
Der Radiator kommt passend zum restlichen Design der Firma EKWaterblocks verpackt beim Kunden an. In der Verpackung wird der Wärmetauscher noch einmal extra von einem Luftpolsersack geschützt und sollte dementsprechend beim Kunden ankommen.
Der Radiator ist wie man an den Abmessungen erkennen kann, kein Schwergewicht bzw. ist er nicht so dick wie der XSPC. Das ganze ist auch verständlich, EKWB will mit diesem Radiator einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung erzielen.
In Summe lässt sich sagen das der Radiator gut verarbeitet ist und keine Mängel aufzeigt. Der Lack ist fehlerfrei aufgetragen und gekippte Lamellen findet man auch nicht. Durch seine nicht ganz so immense Bauhöhe ist er auch etwas flexibler als die 60mm Radiatoren, was unter Umständen interessant sein kann.
Die Lamellenabstände wurden dabei nicht so groß gewählt wie bspw. beim XSPC RX. Hier sollte man aber auch berücksichtigen das durch die geringere Bauhöhe die Luft leichter durch die Lamellen strömt.
Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt.
Technische Details: Hardware
Technische Details: Wasserkühlung
Ablauf:
Nach dem wir in Zukunft wesentlich mehr Radiatoren testen, können wir bei diesem Test nicht mit 4.7 sondern nur mit 4.5 Ghz arbeiten. Immerhin möchten wir von 120er bis 480er Radiatoren alles bei langsamen Drehzahlen überprüfen.
Kreislauf:
Software:
Auch hier arbeiten wir wieder mit einem fixierten Prime Wert von 12k. Der Radiator wird ebenso wie die Kühler eine Stunde mit Prime belastet. Überwacht wird das ganze mit der Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool. Die Open Hardware Monitor Software harmoniert damit wunderbar und errechnet für uns neben dem Maximum und Minimumwert auch den Durschnittswert. Hier arbeiten wir mit den Werten aus dem AGB und der Umgebungstemperatur zum Gehäuse. Im Prinzip kann man dabei nicht einmal viel falsch machen, weil sämtliche Werte fix sind. Das bedeutet man hat eine stabile Umgebungstemperatur die mitunter leicht schwanken kann und einen nach dieser Laufzeit stabilen Wassertemperaturwert im Ausgleichsbehälter.
Als Drehzahlen verwenden wir eine hohe Bandbreite aus Alltagstauglichkeit und Performance (500/800/1150/1250/1500) je nach Radiatorgröße.
Um die Werte untereinander vergleichen zu können, dachten wir uns das es eventuell besser wäre alle Radiatorgrößen untereinander in einem gesamten Chart zu vergleichen. Leider haben wir es bis jetzt noch nicht geschafft sämtliche Tabellen vollständig zu aktualisieren, dieser Vorgang folgt jedoch nocht. Beginnen wir aber wie immer mit dem Durchfluss.
Wie man sieht hinken die 480er Radiatoren den 420er Radiatoren kaum hinter her. Wie es mit unterschiedlichen Drehzahlen aussieht zeigen euch die folgenden Tabellen.
Wie man glasklar erkennen kann, liegen im unteren Drehzahlbereich die 420er Radiatoren vor den 480ern. Das liegt primär am erhöhten statischem Druck im Vergleich mit 120mm Lüftern. Mit höherer Drehzahl kompensiert sich das ganze dann wieder, und der XSPC RX 480 setzt sich vor den Mitbewerb.
Ein durchaus interessanter Test geht somit wieder zu Ende. Aber beginnen wir mit dem XSPC RX 480 und dessen positiven wie auch negativen Eigenschaften.
Der XSPC RX 480 ist durchaus einer der besten Radiatoren welche man sich im Moment verbauen kann. Der Wäremtauscher ist durchwegs perfekt verarbeitet und leistet sich keine Schwächen. In der gesamten Betrachtung fällt in dem Fall der immens hohe Preis von ca. 130 € negativ auf. Ein Umstand auf den wir bei der Bewertung natürlich auch eingehen müssen und sich somit auch nur ein Gold-Award ausgeht.

Auch der EKWaterBlocks Coolstream RAD XT480 konnte in unserem Test gefallen.
Auch hier kann man wenig negatives Berichten, der Radiator begeistert durch eine gute Leistung zu einem vertretbaren Preis. Sicherlich geht er dabei nicht so gut wie seine dickeren Mitbewerber, kostet dafür mit ca. 80€ auch etwas weniger. Grund genug dem EKWB Coolstream RAD XT 480 unseren Silver Award zu verleihen.

Ein großes Dankeschön geht wie immer an Aquatuning, die uns bei diesem Test mit Samples versorgt haben.