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Erst vor kurzem machte Phobya mit Ihrem neuen Monster-Radiator auf sich aufmerksam. Heute ist es nun soweit und das erste Review zu diesem Wärmetauscher geht online. Wir von HardwaremAx sind besonders stolz darauf dieses Monster-Radiator exklusiv und als erster zu testen. Wie gut sich der neue Radiator mit dem Namen SUPERNOVA bei uns schlägt, könnt Ihr auf den folgenden Seiten lesen.
Wir gehen davon aus, das der Radiator in der Phobya typischen Verpackung kommen wird. Bei unserem Testmodell handelt es sich mehr oder weniger um den Prototypen der noch ohne Verpackung kommt. Der Radiator ist quasi so frisch, das es dazu noch nicht einmal einen Lieferumfang gibt.
Lieferumfang:
Dafür das es sich bei diesem Modell um ein Vorserienmodell handelt kann man sagen der Wärmetauscher sehr gut verarbeitet wurde. Wir konnten zwar geknickte Lammellen entdecken, diese könnten jedoch auch vom Versand kommen.
Der Lack wurde gut aufgetragen und lässt keine wünsche offen. Besonders gut gefällt uns die Flexibilität welche der Phobya Super Nova XTREME bietet. Neben 9 x 140mm Lüftern kann man auch 4 x 200mm bzw. 4 x 220mm Lüfter verwenden. Auch die sechs Anschlüsse wurden an den richtigen Positionen gesetzt. Eine ordentliche Verschlauchung steht in diesem Sinne nichts mehr im Wege.
Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt.
Technische Details: Hardware
Technische Details: Wasserkühlung
Ablauf:
Nach dem wir in Zukunft wesentlich mehr Radiatoren testen, können wir bei diesem Test nicht mit 4.7 sondern nur mit 4.5 Ghz arbeiten. Immerhin möchten wir von 120er bis 480er Radiatoren alles bei langsamen Drehzahlen überprüfen.
Kreislauf:
Software:
Auch hier arbeiten wir wieder mit einem fixierten Prime Wert von 12k. Der Radiator wird ebenso wie die Kühler eine Stunde mit Prime belastet. Überwacht wird das ganze mit der Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool. Die Open Hardware Monitor Software harmoniert damit wunderbar und errechnet für uns neben dem Maximum und Minimumwert auch den Durschnittswert. Hier arbeiten wir mit den Werten aus dem AGB und der Umgebungstemperatur zum Gehäuse. Im Prinzip kann man dabei nicht einmal viel falsch machen, weil sämtliche Werte fix sind. Das bedeutet man hat eine stabile Umgebungstemperatur die mitunter leicht schwanken kann und einen nach dieser Laufzeit stabilen Wassertemperaturwert im Ausgleichsbehälter.
Als Drehzahlen verwenden wir eine hohe Bandbreite aus Alltagstauglichkeit und Performance (500/800/1150/1250/1500) je nach Radiatorgröße.
Hier sieht man das Fläche durch nichts zu ersetzen ist. Der Spruch erinnert uns im übrigen an Hubraum der bekanntlich auch durch nichts außer durch noch mehr Hubraum zu ersetzen ist. Aber Spaß bei Seite, der SUPERNOVA demonstriert wo aktuell der Hammer hängt und zeigt dies noch deutlicher mit den 200mm Lüftern. Leider standen uns bei diesem Test keine 220mm Lüfter zur Verfügung, aber man kann davon ausgehen das sich der Radiator damit noch einmal steigert.
Die MONSTER-RADIATOREN wurden alle extern gemessen!
Ein Fazit fällt bei so einem Test natürlich sehr leicht. Aber lassen wir die gesammelten Eindrücke Revue passieren und beginnen mit den negativen Aspekten.
Negative Aspekte:
Positive Aspekte:
Wie man sieht ist der SUPERNOVA aus dem Hause Phobya unser aktuell bester Radiator im Feld. Auch den kleinen MO-RA3 hat er geschlagen. Die Verarbeitung ist für ein Vorserienmodell auf sehr hohem Niveau und konnte uns bis auf die ein oder andere Lamelle durchaus überzeugen. Wir konnten auch nicht mehr als einen Lacktropfen verifizieren. Ein Umstand der uns sehr gut gefällt. Der Preis von ca. 180€ ist jedoch auch nicht ohne. Aber angesichts der enormen Leistung und dessen Flexibilität in Sachen Lüfter, lassen uns den Hardwaremax Enthusiast Award zücken. Bis jetzt ist uns kein weiterer Radiator bekannt, der die Aufnahme so großer Lüfter ermöglicht. Die 200mm Lüfter erreichen schon bei 150 Umdrehungen deutlich mehr statischen Druck und sind durch die geringe Drehzahl natürlich leiser. In Summe kann man den SUPERNOVA jedem empfehlen der kompromisslose Leistung sucht, weswegen der Award in Ordnung geht. 
Großer Dank geht in dem Fall an Aquatuning die uns dieses Vorserienmodell rasch zur Verfügung stellten.