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Heute ist es soweit und die letzten 480mm Radiatoren treten zum Vergleich an. In dem Fall handelt es sich um den Thermochill TA 120.4 und Swiftech MCR420-QP480mm. Als besonderes Highlight findet auch der TFC X-Changer Platz in unseren Charts. Ein durchaus interessantes Aufgebot an Radiatoren. Wie sie sich bei dem Test geschlagen haben findet Ihr auf den kommenden Seiten.
Der Radiator aus dem Hause Swiftech wird in einem braunen Karton ausgeliefert. Darin wird er durch einen hochwertigen Textilschlauch geschützt. An der Seite befinden sich wie gewohnt die Schrauben welche noch einmal extra von einem Karton geschützt werden um Lack oder gar Lamellenschäden zu verhindern.
Lieferumfang:
Der aus Amerika stammende Hersteller Swiftech zeigt mit dem MCR-420-QP 480mm einen Radiator der schlanken Zunft und setzt dabei auf eine Stärke von 34mm. Die Lamellen liegen nahe zusammen was für diese Baustärke durchaus normal ist.
Der TA 120.4 vom legendären Hersteller Thermochill, kommt in einem weißen Karton zum Kunden. Der Radiator ist darin von einem sehr massiven Plastikschlauch geschützt. An der Seite befinden sich die die Gewindeschneidenden Kreuzschlitz Schrauben, welche auch durch Karton geschützt werden um Lack oder äquivalente Schäden zu vermeiden.
Lieferumfang:
Der TA 120.4 ist mit seinen 2.5 kg durchaus als Schwergewicht zu handeln. Die Lamellen liegen weit auseinander was auf eine Optimierung für langsam drehende Lüfter deutet. Laut Thermochill wurde der Radiator jedoch für eine Förderleistung von 130CFM (220 m³/h) optimiert was eine für europäische Verhältnisse, sehr laute Grundabstimmung definiert.
Jedoch möchten bzw. müssen wir darauf hinweisen das der Radiator wahrlich schlecht Verarbeitet ist. Neben einer Delle in der Vorkammer und groben Schnitzern, bei einer sehr ungleichmäßigen Lackierung, zeigen das Produkt nicht von seiner besten Seite. Neben Kratzern an der Oberfläche konnten wir auch Lackpickel finden. Ein Umstand der bei einem Radiator dieser Kategorie sehr unverständlich ist. Auch die Schweißnähte und vieles mehr lassen zu wünschen übrig.
Wie man sieht sind wir uns bei Hardwaremax nicht zu schade auch ein Produkt in den Test aufzunehmen welches nicht mehr im Handel verfügbar ist. Feser eine legendäre Radiatorenschmiede darf in unseren Charts freilich nicht fehlen. Immerhin ist Feser eine der wenigen Firmen die den Wakü Markt revolutionierten und einzigartige Produkte auf den Markt brachten.
Das wären:
Außerdem ist uns aufgefallen das Feser einen gewissen Wert auf Corporate Identity und viel Zubehör legt. Immerhin umfasst der Inhalt bei dem von uns getestetem X-Changer Modell folgendes.
Lieferumfang :
An der Ausstattung erkennt man das hier viel Wert auf einige Details gelegt wurde. Seien es die beschrifteten Verschraubungen, das hauseigene Wasser, die Bedienungsanleitung die neben der Montage auch auf alles andere eingeht. Erkennt man einfach das an jede Kleinigkeit gedacht wurde.
Technische Details:
Auch an der Verarbeitung erkennt man das Feser gewisse Qualitätsstandards einhält und einen hochwertigen Radiator abliefert. Der Lack ist im Vergleich zu manchem Mitbewerber perfekt aufgetragen. Der Lamellenabstand wurde eher groß gewählt um dem europäischen Markt zu entsprechen und keine Durchzugsstarken Lüfter benötigt werden.
Das die Logos in den Seitenteilen und am Ende des Radiators eingestanzt wurden scheint bei Feser ebenso selbstverständlich zu sein, wie keine geknickten Lamellen. Der Radiator, welchen wir hier haben zeigt also keine Mängel auf. Wie er sich jedoch bei unserem Test schlägt bleibt abzuwarten.
Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt.
Technische Details: Hardware
Software:
Auch hier arbeiten wir wieder mit einem fixierten Prime Wert von 12k. Der Radiator wird ebenso wie die Kühler eine Stunde mit Prime belastet. Überwacht wird das ganze mit der Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool. Die Open Hardware Monitor Software harmoniert damit wunderbar und errechnet für uns neben dem Maximum und Minimumwert auch den Durschnittswert.
Hier arbeiten wir mit den Werten aus dem AGB und der Umgebungstemperatur zum Gehäuse. Im Prinzip kann man dabei nicht einmal viel falsch machen, weil sämtliche Werte fix sind. Das bedeutet man hat eine stabile Umgebungstemperatur die mitunter leicht schwanken kann und einen nach dieser Laufzeit stabilen Wassertemperaturwert im Ausgleichsbehälter.
Als Drehzahlen verwenden wir eine hohe Bandbreite aus Alltagstauglichkeit und Performance (500/800/1150/1250/1500) je nach Radiatorgröße.
Auch hier gibt es keine besonderen Auffäligkeiten. Der Swiftech platziert sich aufgrund seiner Bauweise geringfügig hinter seinen dickeren Mitbewerbern. Mit steigender Drehzahl legt aber auch dieser ordentlich zu. Der Feser Radi und auch der Thermochill Radiator liefern diese Leistung ab welche man von so einem Radiator erwartet. Kommen jedoch nicht an andere High End Radiatoren wie den XSPC RX 480 oder G-Changer 480 1.2 heran.
Nach diesem doch interessanten Test, möchten wir mit den einzelnen Bewertungen beginnen und starten mit dem Radiator aus dem Hause Swiftech.
Negative Aspekte:
Positive Aspekte:
Der Radiator aus dem Hause Swiftech zeigte uns ein sehr gutes Bild von einem amerikanischen Radiator. Frelich braucht er ein wenig mehr Drehzahl, gefällt jedoch durch eine sehr feine Verarbeitung. Der Preis von ca. 79.90 € geht für das Gebotene durchaus in Ortnung und verhilft dem Radiator aus Amerika zu einem Hardwaremax Silver Award. 
Weiter geht es mit dem Thermochill TA120.4 Quadradiator
Negative Aspekte:
Positive Aspekte:
Beim Thermochill fällt das Fazit nicht so schwer aus. Vielleicht war es einfach nur Zufall das gerade wir dieses Modell bekommen haben. Auf alle Fälle können wir bei dem was wir gesehen haben keinen Award vergeben. Die Verarbeitung ist in dem Fall einfach unterirdisch und auch die Leistung konnte uns nicht begeistern. Dann kommt noch dazu das Thermochill für diesen Radiator knapp 120 € haben möchte. Um deutlich weniger Geld bekommt man bei anderen Herstellern äquivalente Leistungen mit perfekter Verarbeitung deutlich günstiger.
The Faser Company X-Changer 480
Negative Aspekte:
Positive Aspekte:
Feser ist in der Wasserkühlungindustrie ein stark polarisierendes Unternehmen. Oft überschlagen sich die Nachrichten förmlich wenn es um die THE FESER COMPANY geht. Foren quillen förmlich über wenn man liest was sich die Jungs schon wieder erlaubt haben.
Ein Umstand der Durchaus interessant ist. Immerhin präsentiert sich Feser rein Marketingtechnisch hervorragend. Noch dazu mit einem Produkt welches nicht einmal mehr verkauft wird. Hier könnten sich viele andere Hersteller dann doch eine Scheibe abschneiden. Sei es die Verpackung, die liebevollen Verschraubungen, die relativ dicken Shrouds, die Verarbeitung oder gar die Garantiezertifizierung. Dies alles ergibt ein sehr durchdachtes Gesamtkonzept welches dem Endkunden das Gefühl vermittelt, das richtige gekauft zu haben.
Eine entgültige Bewertung ersparen wir uns allerdings, da dieses Produkt im Handel nicht mehr verfügbar ist.
Großer Dank geht in dem Fall an Aquatuning die uns bei diesem Test unterstützt haben.
Nächste Woche ist es dann so weit, unsere letzten 420mm Radiatoren gehen an den Start. Außerdem werden wir bis dahin unsere Tabellen aktualisieren und die verschiedenen Radiatorgrößen in einer gesamten Tabelle sortiert präsentieren. Natürlich rennt auch noch unser Gewinnspiel, wo man eine High-End Wasserkühlung gewinnen kann.