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Erstellt am 02. Dezember 2011

Erst vor wenigen Wochen stellten wir euch den Phobya-Supernova Radiator vor. Ein Monsterradiator der 9 x 140mm Lüfter aufnimmt. Heute sehen wir uns das äquivalente Produkt von Watercool an. Den Watercool MO-RA3 Pro für bis zu 18 x 140mm Lüfter. Wie sich der Radiator aus dem Hause Watercool bei uns im Test geschlagen hat könnt Ihr auf den folgenden Seiten lesen.

Erst vor wenigen Wochen stellten wir euch den Phobya-Supernova Radiator vor. Ein Monsterradiator der 9 x 140mm Lüfter aufnimmt. Heute sehen wir uns das äquivalente Produkt von Watercool an. Den Watercool MO-RA3 Pro für bis zu 18 x 140mm Lüfter. Wie sich der Radiator aus dem Hause Watercool bei uns im Test geschlagen hat könnt Ihr auf den folgenden Seiten lesen.

Details

Der Wärmetauscher kommt in einem Karton mit Watercoolaufschrift zum Kunden. Damit dem Radiator nichts geschieht wurde er vorsorglich in Luftpolsterfolie verpackt. Die große Anzahl an Schrauben wird durch einen Karton gesichert um ein zerkratzen der lackierten Oberflächen zu vermeiden. Sprich der Radiator sollte bei dieser Behandlung heil beim Kunden ankommen. 


Technische Daten: 

  • Material intern: Rohre Kupfer, Lamellen Aluminium
  • Material Gehäuse: Stahlblech beschichtet, Edelstahl geschliffen
  • Maße außen (L x B x H): 475 x 430 x 65mm
  • Gewicht: ca. 7700g
  • Druckgetestet: 5 Bar
  • Oberfläche: schwarz pulverbeschichtet
  • Anschluss: 6x Gewinde G 1/4 Zoll


Mit dem MO-RA3 Pro 9 x 140 gesellt sich Watercools größter Radiator in unsere Testcharts. Mit seinen 7.7kg ist er auch der schwerste von uns getestete Radiator. Watercool setzt dabei nicht wie gewohnt auf einen Netzradiator sondern auf Rohrradiator. Um eine große Kühlfläche zu gewährleisten wurden über 28 lfm Kupferrohr und mehr als 2.5 Quadratmeter Aluminium verbaut.


Um beim Durchfluss hohe Werte zu erzielen, wurden 4 Rohrreihen parallel geschaltet. Somit strömt das Wasser ziemlich rasch durch die 72 Rohhrreihen. Die Aluminiumlamellen wurden dabei mit großem Abstand montiert, um hohe Leistungen bei geringen Drehzahlen zu erreichen. 


Lieferumfang:

  • 1x MO-RA3 9x140 PRO
  • 4x Verschlussschraube G1/4 Zoll
  • 4x Abstandshalter M4x20mm
  • 1x Satz Lüfterschrauben (72 Stück)
  • 1x Montageanleitung 

Die Verarbeitung des MO-RA3 Pro fällt im Vergleich zu ähnlichen Netzradiatoren, deutlich hochwertiger aus. Das beginnt bei der hochwertigen Pulverbeschichtung der Seitenteile, geht bei den Gewinden für die Lüfter weiter, und endet beim gestanzten Schriftzug an der Front des Radiators. Selbst das gesamte Zubehör weiß zu begeistern, hier kann man jedem nur empfehlen einen Blick in den Watercool-Shop zu werfen. 

Wir finden das der Radiator mit installierten Lüftern noch einmal deutlich besser aussieht. Die Montage der Lüfter gestaltet sich aufgrund der integrierten Blende auch sehr einfach.

Wie wird getestet

Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt. 

Technische Details: Hardware


Mainboard: Asus Maximus IV Extreme 
Prozessor i7-2600K übertaktet auf 4.5 Ghz bei Wärmetauscher Tests und 4.7 Ghz bei Kühlertests 
Grafikkarte: AMD HD 6950 @ 6970 
Soundkarte: Auzenten XFi-Forte 7.1 
Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance 1600 8/8/8/27 
Festplatte: Plextor 
Netzteil: Xigmatek 1000Watt Go Green Serie 
Gehäuse: XSPC H1 "Maexis Castle" 
Verkabelung: Bitfenix Alchemy Rot bzw. Blau 


 

Technische Details: Wasserkühlung
 

  • Pumpe: Laing DDC-1T+ mit Alphacool Tank Aufsatz
  • Durchflussmesser: Aquacomputer DFM HF
  • Verschlauchung: Masterkleer transparent 13/10
  • Verschraubungen: EKWaterBlocks und Alphacool
  • Radiator: Testradiator
  • Gehäuselüfter: 6 x Phobya G-Silent (Heck und Deckel)
  • Überwachung: Alphacool Heatmaster I
  • Temperaturfühler: 3 x Phobya G1/4
  • Wasser: EKWB Ek-Ekoolant Rot bzw. Blau (Langzeittest)


Natürlich möchten wir die optischen Vorteile eine Wasserkühlung nutzen und die Hardware gerecht in Szene setzen. Bei den Tests verzichten wir natürlich auf sämtliche Leuchtmittel.

Ablauf:
 

Nach dem wir in Zukunft wesentlich mehr Radiatoren testen, können wir bei diesem Test nicht mit 4.7 sondern nur mit 4.5 Ghz arbeiten. Immerhin möchten wir von 120er bis 480er Radiatoren alles bei langsamen Drehzahlen überprüfen.


Kreislauf:

  1. Laing DDC-1T+
  2. Temperatursensor
  3. Testradiator
  4. EKWB6970 Grafikkartenkühler
  5. Prozessorkühler (Watercool HK 3.0)
  6. Temperatursensor
  7. Alphacool Laing AGB Tankaufsatz


Software:

  • Prime 95 fixiert auf 12k
  • Open Hardware Monitor
  • Alphacool Heatmaster Software


Auch hier arbeiten wir wieder mit einem fixierten Prime Wert von 12k. Der Radiator wird ebenso wie die Kühler eine Stunde mit Prime belastet. Überwacht wird das ganze mit der Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool. Die Open Hardware Monitor Software harmoniert damit wunderbar und errechnet für uns neben dem Maximum und Minimumwert auch den Durschnittswert. Hier arbeiten wir mit den Werten aus dem AGB und der Umgebungstemperatur zum Gehäuse. Im Prinzip kann man dabei nicht einmal viel falsch machen, weil sämtliche Werte fix sind. Das bedeutet man hat eine stabile Umgebungstemperatur die mitunter leicht schwanken kann und einen nach dieser Laufzeit stabilen Wassertemperaturwert im Ausgleichsbehälter. 
Als Drehzahlen verwenden wir eine hohe Bandbreite aus Alltagstauglichkeit und Performance (500/800/1150/1250/1500) je nach Radiatorgröße. 

Testergebnisse

Das Ergbnis beim Durchfluss kann sich durchaus sehen lassen, liegt jedoch unter dem Wert des kleineren Bruders, oder den Phobya Produkten. 

Bei 500 Umdrehungen liegter der MO-RA3 Pro mit dem Phobya Super-Nova in etwa gleich auf. Der Phobya liegt jedoch knapp vor seinem Mitbewerber. 

Bei steigender Drehzahl wendet sich jedoch das Blatt. Der MO-RA3 Pro zieht mit dem Supernova, bei gleicher Belüftung faktisch gleich. 

Auch bei maximaler Drehzahl ändert sich das Blatt nicht. Mit den 140mm Lüftern liefert der MO-RA3 eine wirkliche Meisterleistung gegenüber dem Supernova mit 140mm Lüftern. Schafft es aber nicht an den Phobya Supernova mit 200mm Lüftern heran zu kommen. In Summe waren wir von der Leistung jedoch sehr angetan und überrascht. 

Fazit

Nach so einem Test ein Fazit zu fällen, wirkt leichter als es tatsächlich ist. Aber lassen wir die wichtigsten Fakten dieses Tests noch einmal Revue passieren und schauen uns die wichtigsten Punkte noch einmal an. 

 

Negative Aspekte:

  • Preis

 

Positive Aspekte:

  • Perfekte Verarbeitung
  • Top Leistung
  • Skaliert mit steigender Drehzahl wunderbar
 
Mit dem Watercool MO-RA3 findet sich die aktuelle Crème de la Crème des Raditorenbaus in unseren Charts. Der Watercool Radiator ist bis ins letzte Detail perfekt verarbeitet. Seine Leistungen mit 9 x 140mm Lüftern im Referenzbereich. 
Was uns bei diesem Test wieder aufgefallen ist, war die Skalierung der Lüfter bei steigender Drehzahl. Auch beim HTF4 aus selbigen Hause, konnte der Radiator mit steigender Drehzahl deutlich zulegen. Der Preis ist im Vergleich zu kleineren Monsterradiatoren mit ca. 185 € dann doch etwas höher. Empfehlen können wir den Mo-Ra3 9 x 140mm Pro jedoch für jeden Anwender der wirklich das Beste und Optimum aus seinem System und dessen Temperaturen kitzeln will. Immerhin gibt es auch die Möglichkeit 18 x 140mm Lüfter zu verwenden. Womit hat sich der Mo-Ra3 Pro unseren Hardwaremax Enthusiast Award verdient.
 
 
 
 
 
 
Großer Dank geht An Watercool für den Mo-Ra3 Pro und Aquatuning für die Wasserkühlung. 
Kommentare
Re: Test: Watercool MO-RA3 Pro -- Black Panther
Friday, 02 December 2011 15:43
Ich denke, wo du schon dabei bist, häng doch mal gleich 18 lüfter dran. Wäre interessant zu wissen, ob es sich lohnt, gleich 18 Lüfter zu...
Re: Test: Watercool MO-RA3 Pro -- Scar
Friday, 02 December 2011 16:15
18 Lüfter... Das echt für fetischisten... Aber naja wers Kleingeld hat und wers braucht :D
Re: Test: Watercool MO-RA3 Pro -- Resax
Friday, 02 December 2011 16:34
pff 18 lüfter, die kosten ja schon ein kleines vermögen wenn man gute nehmen will :)
Re: Test: Watercool MO-RA3 Pro -- Black Panther
Friday, 02 December 2011 16:55
Zu den 18 Lüftern hätte ich jetzt noch shrouds vorgeschlagen, aber ohne geht auch. Hoffe Markus macht sich noch die Mühe
Re: Test: Watercool MO-RA3 Pro -- bamboo
Friday, 02 December 2011 19:38
...Dann zahlt man fast mehr für die Lüfter als für den Radiator!
Ich bin nicht so der Fan von Shrouds weil die einiges an Platz auffressen. Der Unterschied würde mich aber interesieren!
Re: Test: Watercool MO-RA3 Pro -- Hardwaremax
Friday, 02 December 2011 19:46
Da kann ich euch schon einmal beruhigen, es wird auch einen Test mit 18 Lüfter geben, aber das dauert noch ein wenig. Um das genauer zu testen muß mehr Abwärme...
Re: Test: Watercool MO-RA3 Pro -- bamboo
Friday, 02 December 2011 19:59
Ein paar 6990s in den Kreislauf und schon hat man mehr Abwärme...
Welche Referenzlüfter benutzt ihr da?

Achja kurzer Tipp: wie wäre es wenn ihr alle getesteten Lüfter/Gehäuse/usw. in einer einseitigen Liste zusammenfast... am besten mit kleinem Bild -...
Re: Test: Watercool MO-RA3 Pro -- Black Panther
Friday, 02 December 2011 23:07
So wie du schon testet, ist es richtig, mehr abwärme kannst du nicht mehr produzieren. Wie der Kandidat :D über mir schon nannte, einfach cf und ab gehts :D.
Re: Test: Watercool MO-RA3 Pro -- CoXxOnE
Saturday, 03 December 2011 05:12
Ein Test gegen die 9x120er Serie wäre noch nett, von Push and pull halte ich schon bei normalen radis nichts.
Dank Air Penetraitor auch gar nicht mehr wirklich nötig um wirklich Leistung zu bekommen.
Lieber hohl ich mir gleich einen neuen Radi, als Geld für weitere 9 Lüfter auszugeben, die dann gut und gerne auch mal so um die 100-140€ kosten.

Einen zusätzlichen Test im Vergleich zum normalen Nova 1080 wär auch noch toll.
(wenn ihr daran Interesse habt könnt ich euch leihweise einen zuschicken).

So hätte man gleich mal ein großes Roundup im Enthusiast Bereich.

Achso ps: Klasse Bericht.^^
Re: Test: Watercool MO-RA3 Pro -- Hardwaremax
Saturday, 03 December 2011 05:24
CoXxOnE wrote:

Einen zusätzlichen Test im Vergleich zum normalen Nova 1080 wär auch noch toll.
(wenn ihr daran Interesse habt könnt ich euch leihweise einen zuschicken).

Achso ps: Klasse Bericht.^^

Schau mal was wir da alles haben ;)

[url="http://www.hardwaremax.net/wasserkuehlung/radiatoren/276-test-phobya-nova-xtreme.html?start=4"]Test: Phobya Nova Xtreme - Fazit - hardwaremax.net[/url]
[url="http://www.hardwaremax.net/wasserkuehlung/radiatoren/293-test-watercool-mo-ra3-4x180-lt-black.html?start=4"]Test: Watercool MO-RA3 4x180 LT Black - Fazit - hardwaremax.net[/url]

Und hier haben wir 180mm Lüfter vs. 120mm Lüfter verglichen. Inkl den Air Penetratoren

[url="http://www.hardwaremax.net/reviews/luefter/289-test-silverstone-und-phobya-180mm-luefter-im-vergleich-auf-nova-1080.html"]Test: Silverstone und Phobya 180mm Lüfter im Vergleich auf Nova 1080 - hardwaremax.net[/url]

Viel Spaß beim lesen ;)
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