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Erst vor wenigen Wochen stellten wir euch den Phobya-Supernova Radiator vor. Ein Monsterradiator der 9 x 140mm Lüfter aufnimmt. Heute sehen wir uns das äquivalente Produkt von Watercool an. Den Watercool MO-RA3 Pro für bis zu 18 x 140mm Lüfter. Wie sich der Radiator aus dem Hause Watercool bei uns im Test geschlagen hat könnt Ihr auf den folgenden Seiten lesen.
Der Wärmetauscher kommt in einem Karton mit Watercoolaufschrift zum Kunden. Damit dem Radiator nichts geschieht wurde er vorsorglich in Luftpolsterfolie verpackt. Die große Anzahl an Schrauben wird durch einen Karton gesichert um ein zerkratzen der lackierten Oberflächen zu vermeiden. Sprich der Radiator sollte bei dieser Behandlung heil beim Kunden ankommen.
Mit dem MO-RA3 Pro 9 x 140 gesellt sich Watercools größter Radiator in unsere Testcharts. Mit seinen 7.7kg ist er auch der schwerste von uns getestete Radiator. Watercool setzt dabei nicht wie gewohnt auf einen Netzradiator sondern auf Rohrradiator. Um eine große Kühlfläche zu gewährleisten wurden über 28 lfm Kupferrohr und mehr als 2.5 Quadratmeter Aluminium verbaut.
Um beim Durchfluss hohe Werte zu erzielen, wurden 4 Rohrreihen parallel geschaltet. Somit strömt das Wasser ziemlich rasch durch die 72 Rohhrreihen. Die Aluminiumlamellen wurden dabei mit großem Abstand montiert, um hohe Leistungen bei geringen Drehzahlen zu erreichen.
Die Verarbeitung des MO-RA3 Pro fällt im Vergleich zu ähnlichen Netzradiatoren, deutlich hochwertiger aus. Das beginnt bei der hochwertigen Pulverbeschichtung der Seitenteile, geht bei den Gewinden für die Lüfter weiter, und endet beim gestanzten Schriftzug an der Front des Radiators. Selbst das gesamte Zubehör weiß zu begeistern, hier kann man jedem nur empfehlen einen Blick in den Watercool-Shop zu werfen.
Wir finden das der Radiator mit installierten Lüftern noch einmal deutlich besser aussieht. Die Montage der Lüfter gestaltet sich aufgrund der integrierten Blende auch sehr einfach.
Um Tests zu gewährleisten die auch wirklich aktuell sind sollte man sich auch um eine ordentliche Testbasis kümmern. Nach dem Intel Anfang Januar die neuen Sandy Bridge Prozessoren auf den Markt gebracht hat lag es natürlich nahe gleich auf die neueste Intel Generation zu setzen. Unser Auge viel dabei auf den i7-2600k um bei unseren Foto bzw. Video bearbeitungen nicht zuviel an Zeit zu verlieren. Noch dazu hatten wir Glück eine wirklich schlechte CPU zu bekommen. Immerhin brauchen wir für 4.7 GHz stabil 1.475 Volt. Ein Umstand der uns abartige Temperaturen bei den Kühlertests gewährt und somit fundamentale Rückschlüsse zulässt.
Mainboard: Asus Maximus IV Extreme
Prozessor i7-2600K übertaktet auf 4.5 Ghz bei Wärmetauscher Tests und 4.7 Ghz bei Kühlertests
Grafikkarte: AMD HD 6950 @ 6970
Soundkarte: Auzenten XFi-Forte 7.1
Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance 1600 8/8/8/27
Festplatte: Plextor
Netzteil: Xigmatek 1000Watt Go Green Serie
Gehäuse: XSPC H1 "Maexis Castle"
Verkabelung: Bitfenix Alchemy Rot bzw. Blau
Natürlich möchten wir die optischen Vorteile eine Wasserkühlung nutzen und die Hardware gerecht in Szene setzen. Bei den Tests verzichten wir natürlich auf sämtliche Leuchtmittel.
Nach dem wir in Zukunft wesentlich mehr Radiatoren testen, können wir bei diesem Test nicht mit 4.7 sondern nur mit 4.5 Ghz arbeiten. Immerhin möchten wir von 120er bis 480er Radiatoren alles bei langsamen Drehzahlen überprüfen.
Auch hier arbeiten wir wieder mit einem fixierten Prime Wert von 12k. Der Radiator wird ebenso wie die Kühler eine Stunde mit Prime belastet. Überwacht wird das ganze mit der Heatmaster Steuerung aus dem Hause Alphacool. Die Open Hardware Monitor Software harmoniert damit wunderbar und errechnet für uns neben dem Maximum und Minimumwert auch den Durschnittswert. Hier arbeiten wir mit den Werten aus dem AGB und der Umgebungstemperatur zum Gehäuse. Im Prinzip kann man dabei nicht einmal viel falsch machen, weil sämtliche Werte fix sind. Das bedeutet man hat eine stabile Umgebungstemperatur die mitunter leicht schwanken kann und einen nach dieser Laufzeit stabilen Wassertemperaturwert im Ausgleichsbehälter.
Als Drehzahlen verwenden wir eine hohe Bandbreite aus Alltagstauglichkeit und Performance (500/800/1150/1250/1500) je nach Radiatorgröße.
Das Ergbnis beim Durchfluss kann sich durchaus sehen lassen, liegt jedoch unter dem Wert des kleineren Bruders, oder den Phobya Produkten.
Bei 500 Umdrehungen liegter der MO-RA3 Pro mit dem Phobya Super-Nova in etwa gleich auf. Der Phobya liegt jedoch knapp vor seinem Mitbewerber.
Bei steigender Drehzahl wendet sich jedoch das Blatt. Der MO-RA3 Pro zieht mit dem Supernova, bei gleicher Belüftung faktisch gleich.
Auch bei maximaler Drehzahl ändert sich das Blatt nicht. Mit den 140mm Lüftern liefert der MO-RA3 eine wirkliche Meisterleistung gegenüber dem Supernova mit 140mm Lüftern. Schafft es aber nicht an den Phobya Supernova mit 200mm Lüftern heran zu kommen. In Summe waren wir von der Leistung jedoch sehr angetan und überrascht.
Nach so einem Test ein Fazit zu fällen, wirkt leichter als es tatsächlich ist. Aber lassen wir die wichtigsten Fakten dieses Tests noch einmal Revue passieren und schauen uns die wichtigsten Punkte noch einmal an.



über mir schon nannte, einfach cf und ab gehts
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