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Verpackung und Lieferumfang

Das Renga Boost Headset erreicht und den Käufer in einer dunkel gestalteten Verpackung mit Kunststoffschale, in der das Gerät eingebettet ist. Ein nennenswerten Lieferumfang gibt es nicht, bis auf einen kurzen Guide und den einen 3.5mm Y-Adapter muss man ohne Extras auskommen.

 

Technische Daten

Roccat Renga Boost

 Treibergröße  50mm
 Frequenzumfang  20HZ - 20 kHz
 Gewicht  210g
 Impedanz  32 Ohm
 Schalldruckpegel   -
 Bauart  offen, ohrumschließend
 Anschluss  2x 3.5mm

 

Das Design des Roccat Renga Boost ist für ein Produkt einer auf Gaming spezialisierten Marke erstaunlich zurückhaltend und unauffällig, was auch an der fast ausschließlich schwarzen Farbgebung liegt. Auch in Form und Gestaltung orientiert es sich eher an Hifi-Kopfhöhern und erinnert stark an Kopfhörer von AKG oder an den Superlux 681.

So kommt das Renga Boost am Kopfband ohne integrierte Bügel aus und man kommt nur mit einem breiten Kunstlederband in Berührung. Darüber ist der „Bügel“ in Form zweier Streben gespannt. Auf dem Kopfband wurde der Roccat-Schriftzug eingeprägt, das prägnante Logo finden wir auf der Rückseite der Hörer wieder.

Mit gerade einmal 209 Gramm ist das Renga Boost sehr leicht und zusammen mit dem breiten, bügellosen Kopfband wird ein leichtes, unauffälliges Tragegefühl versprochen. Das Kopfband kann an jeder Seite um ca. 20mm verlängert werden. Hier setzt man auf ein flexibles Design, verzichtet also auf feste Stufen. Für die Flexibilität und das zurückkehren in die Ausgangslage sorgen zwei dünne Gummibänder an den Ohrmuscheln. Diese wirken auf uns leider nicht sonderlich robust, so dass wir die Haltbarkeit an diesem Punkt zumindest mit einem Fragezeichen versehen müssen.

Für noch mehr Komfort setzt man auf ein offenes Design mit belüfteten Ohrmuscheln. Eine Isolation von der Außenwelt findet also explizit nicht statt. Die ohrumschließenden Polster sind aus Kunstleder und im Inneren arbeiten üppige 50mm-Treiber. Der Frequenzbereich ist mit 20Hz bis 20kHz beziffert und die Impedanz liegt bei 32 Ohm. Zum Wirkungsgrad werden keine Angaben gemacht, jedoch spielt das Roccat an schwächeren Quellen wie Smartphones tendenziell ausreichend laut.

Das Mikrofon befindet sind an einem leicht flexiblen Arm am linken Ohrhörer, der bei Nichtgebrauch nach oben geklappt werden kann. Unserer Meinung ist der Arm jedoch etwas kurz geraten, da sich das Mikro stark zu Seite versetzt und recht weit vom Mund entfernt befindet. Der Mechanismus arbeitet sehr zuverlässig, ein ungewolltes herunterfallen des Mikros ist ausgeschlossen.

Verbunden wird das Renga Boost analog über zwei 3.5mm Klinkenanschlüsse. Der mitgelieferte Adapter verbindet diese bei Bedarf auf einen einzigen 4Pol 3.5mm Stecker, der das Renga Boost mit entsprechenden Quellen, wie etwa Spielekonsolen kompatibel macht. Im ersten Teil des etwa 2.5m langen Kabels befindet sich noch eine kleine Steuereinheit, mit der die Lautstärke geregelt und das Mikrofon stumm geschaltet werden kann.

In Sachen Verarbeitung hatten wir bereits die nicht vertrauenerweckenden Gummibänder  angesprochen und auch sonst ist das Renga Boost eher einfacher Natur und wirkt etwas filigran, wie z.b. die nicht sehr robusten Streben. Allzu ruppig sollte man mit ihm sicher nicht umgehen. Die zum Einsatz kommenden Materialien gehen hinsichtlich des niedrigen Preispunktes jedoch in Ordnung.

 

Roccat Modulok

Der Roccat Modulok ist laut Hersteller der weltweit erste vollmodulare Headset-Halter. Das Prinzip ist dabei denkbar simpel: In den holen Korpus können theoretisch Erweiterungsmodule geschoben werden, die nach Belieben gestapelt werden können und somit den Modulok Halter erweitern. Theoretisch deshalb, weil seitdem Erscheinen und der Ankündigung 2017 noch kein Modul erhältlich ist. Es wurden zwar diverse Module präsentiert, wie etwa ein USB-Hub und Audio-Module, doch haben diese es bisher nicht auf den Markt geschafft, hier würden wir uns dringend Neuigkeiten wünschen.

Was bleibt ist also der nackte Headsethalter, der mit 30cm sehr hoch gewachsen ist, in den anderen Dimensionen mit je 13 cm aber schön schlank bleibt. Da der Modulok ausschließlich aus Plastik besteht ist das Gewicht mit 460g recht gering, vor allem für die Höhe. Die breite Basis hat durch ihre Gummifüße zwar einen rutschfesten Stand, je nach Handhabung könnte der Modulok jedoch kippen, wenn man das Headset zu ruppig abnimmt. Eine Einkerbung auf der Oberseiten verhindert das Abrutschen des Kopfbandes.

Das Design passt gut zu dem unaufgeregten Renga Boost. Komplett schwarz, ohne farbliche Akzente und nur dezent angebrachten Logos, passt es auf jeden Schreibtisch und ist ohne Module zudem recht schlank, wenn auch sehr hoch.

Die Verarbeitung geht in Ordnung, was vor allem an der Einfachheit liegt. Der leichte Kunststoff ist ordentlich montiert, ohne auffällige Spaltmaße oder Knarzen. Unterm Strich ist es aber eben einfaches Plastik und ohne die Erweiterung mit knapp 30€ etwas etwas teuer.


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