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Verpackung und Lieferumfang

Das Recon 70 ist ansprechend aber einfach verpackt. Der Karton ist schön gestaltet und verrät erste Infos zum Produkt. Der Lieferumfang ist auf einen kleinen Guide und Aufkleber reduziert. Die Farbgestaltung der Verpackung richtet sich nach der ausgesuchten Headset-Farbe, von denen Turtle Beach gleich 6 Varianten anbietet: Schwarz-rot, grün-weiß, grün-schwarz, blau-weiß, blau-schwarz und midnight red. Die Farben richten sich an die drei großen Spielekonsolen Switch, Xbox One und Playstation 4. Die Unterschiede legen ausschließlich in der zum System passenden Farbe und auch gegen den Einsatz am Rechner spricht (fast) nichts.

 

Technische Daten

Turtle Beach Recon 70

 Treibergröße  40mm
 Frequenzumfang  20HZ - 20 kHz
 Gewicht  238g
 Impedanz  - Ohm
 Schalldruckpegel   -
 Bauart  geschlossen, ohrumschließend
 Anschluss  1x Klinke 4 polig

 

Das Design des Recon 70 weiß zu gefallen. Es greift deutlich das Gamingmotto auf, übertreibt es aber nicht maßlos. Die, in unserem Fall blauen, Farbakzente wurden recht sparsam gesetzt, geben dem Headset aber dennoch einen charakteristischen Look. Bei der Formgebung ist das Recon 70 dann relativ schlicht. Die ovalen Ohrmuscheln sind geschlossen und haben neben dem dezenten Herstellerlogo einen diagonalen Streifen auf der Rückseite. Auch am Bügel sieht man drei kleine diagonale Balken. Unterm Strich ist das ganze aber eher unaufgeregt.

Für den entsprechenden Klang sind im Recon 70 zwei 40mm Neodymium-Treiber verbaut, deren Frequenzgang mit 20-20000 Hz angegeben ist, was wie immer mit Vorsicht zu genießen ist. Es schürt aber gewisse Erwartungen und wie sind gespannt, ob das Revon 70 ein ähnlich solides Klangerlebnis bietet wie das ähnlich bezifferte HS50/70 von Corsair bietet.
Bei den ohrumschließenden Polstern setzt Turtle Beach auf Schaumstoff mit Kunstleder. Der Kunststoffbügel ist ausziehbar und an der Kopfseite ebenfalls gepolstert, zumindest rudimentär, denn einerseits fällt das Polster sehr dünn aus und die sichtbaren Kabel sind durchaus fühlbar. Der Bügel lässt sich an jeder Seite in neun kleinen Stufen verlängern.

Qualitativ entspricht das Recon 70 der Preisklasse, leistet sich darin aber auch keine nennenswerten Patzer. Der größte Kritikpunkt liegt in den eben schon erwähnten freien Kabeln am Kopfband. Wie bei einem Preis von unter 35€ zu erwarten besteht das komplette Headset aus Kunststoff, der aber immerhin recht solide ausfällt und insgesamt ist das Recon 70 doch sehr robust gearbeitet und man hat nicht den Eindruck, als würde es bei ruppiger Handhabe direkt zerbrechen. Das typische Plastikknarzen bleibt einem aber nicht erspart.

Das Mikrofon lässt sich hochklappen und deaktiviert sich dabei automatisch. Diesem Komfort steht die sehr kurze Armlänge gegenüber. Mit gerade mal 7cm ist das Mikrofon so kurz, dass es nicht Ansatzweise bis zum Mund reicht und sich viel mehr neben der Wange befindet. Das ist nicht nur befremdlich, sondern verschlechtert auch die Sprachqualität. Man bleibt zwar stehts verständlich, die Stimme verliert jedoch viel Substanz und bekommt einen gewissen Hall.
Auch das Kabel fällt extrem kurz aus und kommt gerade mal auf 1.2m. Für Konsolen, bei denen das Kabel am Controller angeschlossen wird, mag das reichen, allerdings ist auch die Kompatibilität zum PC explizit angeben. Da das kurze Kabel mit 4 Polen auch noch Wiedergabe und Mikrofon in einem Anschluss vereint, benötigt man entweder ein Gehäuse mit entsprechendem Frontport oder es werden Verlängerungen + Adapter benötigt, die nicht beiliegen und in Relation zum Anschaffungspreis des Recons nicht unbedingt günstig sind.


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