Grafikkarten
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Verpackung und Lieferumfang

Die Karte wird in einer für KFA2 typischen Kartonage ausgeliefert. Auf der Front lassen sich die wichtigsten Daten wie Grafik-Chip und VRAM entnehmen. Im Inneren wartet die Karte sicher gebettet in einem extra Karton. Das Zubehör umfasst neben einer Anleitung zwei Stromadapter, um die Karte auch ohne separate PCIe Anschlüsse betreiben zu können.

 

KFA2 hat insgesamt 6 verschiedene Varianten der RTX 2080 im Sortiment. Die uns vorliegende EX Variante gibt es noch als OC Version. Daneben gibt es noch zwei Dual Fan Varianten mit Referenz-PCB und kompakteren 2 Slot Kühler, eine davon ebenfalls mit werksseitigem OC. Die Speerspitze stellt die stark übertaktete, mit weißem Custom PCB versehene HOF Version dar.

 

Technische Details

 Nvidia GTX 1080 Ti
KFA2 RTX 2080 EX
Nvidia RTX 2080 Ti
GPU GP102 TU104 TU102
Fertigung 16 nm 12 nm 12 nm
Transistoren 12 Mrd 13,6 Mrd 13,6 Mrd
GPU-Takt
1480 MHz
(Boost: 1582 MHz)
1515 MHz
(Boost: 1710MHz)  
1350 MHz
(Boost: 1635MHz)
Speichertakt 2000 MHz 1750 MHz 1750 MHz
Speichertyp GDDR5X GDDR6 GDDR6
Speichergröße 11 GB 8 GB
11 GB
Speicherinterface 352 Bit 256 Bit 352 Bit
Speicherbandbreite 484 GB/s 448 GB/s 616 GB/s
DirectX 12 12 12
Shader-Einheiten 3584 2944 4352
Texture Units 224 184 272
ROPs 88 64 88
RT Cores
- 46 68
Tensor Cores - 368 544
Leistungsaufnahme 250 Watt 215 Watt 260 Watt

 

Die RTX 2080 setzt auf Nvidia‘s neue Turing Architektur. Die Karte basiert auf dem im 12nm Verfahren gefertigten TU104 Chip, welcher eine Komplexität von 13,6Mrd Transistoren aufweist. In der Ausbaustufe stehen 2944 Shadereinheiten, 368 Tensor Cores und 48 RT Cores zur Verfügung. Dem stehen 8GB GDDR6 Speicher an einem 256Bit breitem Interface zur Seite. Bei einem effektiven Takt von 14GHz reicht das für eine Speicherbandbreite von 448GB/s. In unserem Fall kommen die Speicherchips übrigens von Micron.

TU104

Der Basistakt des TU104 wird mit 1515 MHz vorgegeben, der Boost Takt liegt mindestens bei 1710 MHz. Die RTX 2080 EX schafft es je nach Last und Temperatur auf 1830 – 1860 MHz.

stock


Wir sparen uns an dieser Stelle ausführliche Beschreibungen der neuen Technologien wie Raytracing und DLSS und verweisen auf eine Seite von Nvidia: https://www.nvidia.com/en-us/geforce/news/graphics-reinvented-new-technologies-in-rtx-graphics-cards/

Nvidia hat seit Release der RTX 2080/Ti Karten eine 2 Klassen Politik betrieben und die Chips in A und Non A eingeteilt. Non A Chips durften nicht werksseitig übertaktet werden und wurden oft außerdem im Powertarget beschränkt. Entsprechende Chip sind vornehmlich bei günstigen RTX 2080 Karten zu finden, wie etwa der hier vorgestellten RTX 2080 EX. Nun ist NVidia hier allerdings zurück gerudert und will in Zukunft keine Unterscheidung mehr treffen. Die Powertarget-Begrenzung der bisherigen Non A Chips könnten theoretisch durch ein BIOS Update aufgehoben werden. Inwiefern Hersteller hier nachträglich Updates bereitstellen oder ob ein entsprechendes Vorgehen lediglich auf den aktuellen Lagerbestand anwendbar ist, bleibt abzuwarten.

Optisch ist die RTX 2080 EX auf den ersten Blick nicht von der vor einigen Wochen getesteten KFA2 RTX 2070 EX zu unterscheiden: TEST: KFA2 RTX 2070 EX

Die RTX 2080 setzt auf den wertig anmutenden, massiven Kühler in 2,5 Slot Bauweise, mit zwei beleuchteten 100mm Lüftern. An der Oberseite findet sich ein Slogan in Schreibmaschinen Optik, welcher ebenfalls beleuchtete ist. Für die Wärmeabfuhr sind insgesamt fünf 8mm Heatpipes sowie eine Vielzahl Kühlfinnen verantwortlich. Im Vergleich zum RTX 2070 EX Kühler hat das Exemplar zwei Heatpipes mehr, was dem höheren Verbrauch der RTX 2080 sicherlich zugute kommt.

2080EX

Die Lüfter schalten sich abhängig von der Last bei einer Chiptemperatur im Bereich von 50 – 60 Grad zu. Im Idle stehen die Lüfter komplett still. Zur Stabilisierung des PCBs ist bei der Karte eine Aluminium Backplate mit dezentem Print verbaut.

Beim Platinenlayout setzt KFA2 auf eine Eigenkreation mit einer leicht aufgebohrten Spannungsversorgung. Damit entfällt die Kompatibilität mit Wasserkühlern.  Das PCB ist übrigens 27cm lang, mit montiertem Kühler bringt es die Karte insgesamt auf 29,5cm.

Der Energiebedarf von 215 Watt wird über einen 6 Pin und einen 8 Pin Anschluss gedeckt. Wir finden es an der Stelle etwas unglücklich, dass die Buchsen quasi um 180° gedreht wurden und man so die Haltklemmen der Stromkabel immer im sichtbaren Bereich hat.

Anschlusstechnisch steht die komplette moderne Palette mit HDMI, 3x Displayport und USB-C zur Verfügung. Dank NVLink Anschluss lassen sich bei Bedarf mehrere RTX 2080 Karten simultan betreiben.

 

Xtreme Tuner [1 Click OC]

Da Nvidia bei non A Chips bis vor kurzem kein werksseitiges OC erlaubt hat, haben sich viele Hersteller Schlupflöcher gesucht und vermarkten ihre günstigen RTX 2080 Karten mit softwareseitigen OC. Bei KFA2 heißt das Ganze dann „1 Click OC“. Um das „Feature“ zu nutzen ist es nötig das hauseigene Xtreme Tuner Tool zu installieren. Ähnlich wie MSI Afterburner lässt sich hierrüber die Karte überwachen und übertakten. Dabei ist die Software lange nicht so umfangreich ausgestattet oder komfortabel wie das Tool von MSI.

Wird 1 Click OC aktiviert, dann erhöht sich der Chiptakt der RTX 2080 EX um 45 MHz. Manuell konnten wir hier deutlich mehr rausholen, doch dazu später mehr.

Will man die Beleuchtung der Karte anpassen, dann kommt man am Xtreme Tuner nicht vorbei. Hier stehen neben der Farbe noch verschiedene Beleuchtungsmodi zur Verfügung. Optional lässt sich die Beleuchtung auch komplett abschalten. Lüfter und Schriftzug lassen sich, wie schon bei der RTX 2070 EX allerdings nur zusammen regeln.


Kommentare
Re: Test: KFA2 RTX 2080 EX -- Narbennarr
2019 Mai 17 08:38:49 PM
Tolle Karte, toller Test. Bilder wie immer der Hammer ! Funktional wie optisch gefällt mir KFA2 sehr, aber leider weit außer meinem Budget
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