CPU Kühler
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Mit dem AXP-100RH präsentiert Thermalright eine überarbeitete Version seines HTPC Kühlers, die wir uns in diesem Test genauer ansehen werden. Trotz nur 51 mm Bauhöhe will der flache Kühler mit sechs Heatpipes sowie einer guten Kühlleistung punkten und bietet zudem Kompatibilität zu großen 120 mm und 140 mm Lüftern.


Verpackung und Lieferumfang 

Die schlichte Kartonage mit wenig Aufdruck beinhaltet neben dem eigentlichen Kühler noch einen roten Lüfter und ansonsten nur das benötigte Montagematerial. Werkzeug oder andere Zugaben gibt es nicht. Der bekannte Schraubendreher wäre eine nette Beigabe gewesen, zumal er auch bei günstigeren Modellen beigelegt wird. Dafür gibt es einen Adapter für noch größere Lüfterkompatibilität.

Innerhalb der Verpackung ist der AXP-100RH gut zwischen Schaumstoffpolstern eingebettet und erreichte uns ohne Beschädigungen oder verbogene Lamellen.

 

Technische Details

Thermalright AXP-100RH

 Maße ohne Lüfter (H x B x T)  108 x 121 x 51 mm 
 Maße mit Lüfter (H x B x T)  108 x 121 x 65 mm
 Material  Kupfer, Aluminium, Nickel 
 Gewicht  320 g (mit Lüfter)
 Heatpipes  6 x 6 mm
 Kompatibilität  Intel

 775/1366/1156/1155/1150/1151/2011-3

 AMD

 AM2/AM2+/AM3/AM3+/FM1/FM2/FM2+

 Derzeitiger Preis  ab ca. 45€

Der kleine Topblower ist vollständig vernickelt und macht dadurch optisch sofort einen positiven, wertigen Eindruck. „Klein“ ist dabei relativ denn die Lamellenfläche liegt bei immerhin 108 x 121 mm und ist damit deutlich größer als viele der kleinen 92er Topblower. Die Höhe hingegen ist mit gerade mal 51 mm recht gering, dazu kommt natürlich noch der benötigte Lüfter, der mit 14 mm aber auch sehr flach ausfällt. Der benötigte Platz liegt demnach bei 65 mm in der Höhe. Komplett montiert kommt der Kühler auf leichte 320g.

Der Lamellenblock besteht aus 40 Aluminiumlamellen mit einem Abstand von 2mm. Am äußeren Ende sind die Lamellen an der Unterseite gekürzt und bieten somit mehr Platz für den Arbeitsspeicher oder Mainboardkühler. Ohnehin stand die gesteigerte Kompatibilität ganz oben auf der Liste, speziell zu den beliebten Asus Maximus ITX Boards, dessen Farbgebung der Lüfter aufgreift. Im hinteren Bereich gibt es zwei Aussparungen in den Lamellen, durch die ein Schraubdreher für die Montage geführt werden kann/muss.

Zur Stabilisierung ist der Lamellenblock mit einem Metallrahmen an den Seiten verstärkt worden, wodurch die Lamellen absolut stabil und parallel stehen. Außerdem verfügt dieser Rahmen über Gewinde, mit denen der Lüfter angeschraubt wird. Es gibt also keine gewöhnlichen Lüfterklammern. Der Abstand entspricht denen von 92 mm Lüfter, ist also kompatibel zu allen Lüftern mit diesen Bohrungen. Zudem kann anstatt direkt den Lüfter aufzuschrauben auch zunächst der mitgelieferte Lüfterrahmen montiert werden. Neben einer nun möglichen Verschiebung des Lüfters um 15 mm in wahlweise eine Richtung, bietet der Rahmen auch Gewinde für 120 mm Lüfter bzw für 140mm mit eben diesen Bohrungen.

Die sechs 6mm Heatpipes werden parallel durch den Block geführt und liegen damit komplett im Luftstrom. Den Enden wurden formschöne Kappen mit Thermalrightlogo spendiert, welche die schöne Optik des AXP-100RH unterstreichen. Das gleich sechs der Wärmeleitrohre zum Einsatz kommen ist bei der Größe im Übrigen nicht selbstverständlich.

Über eine enge und sehr saubere Biegung der Heatpipes geht es in die vernickelte Grundplatte. Wie immer ist die nicht nur hervorragend verarbeitet, sondern fällt auch sehr groß aus. Auf der Oberseite der Grundplatte steht ein Metallbügel als Stütze für den Radiator, der dem Kühler noch mehr Stabilität verleiht und nicht zu Letzt zu der hervorragenden Haptik beiträgt. Thermalright liefert wirklich ein ganz toll verarbeitetes Produkt.

 

Lüfter

Technische Details

TY 100R

 Maße  108 x 101 x 14 mm
 Bohrungen  92er
 Anschluss  4 Pin (PWM)
 Regelbereich

 900 - 2500 U/Min

 Lautstärke  22 - 30 dB(A)
 Luftdurchsatz  75,7 m³/h
 statischer Druck  k.A.
 Rotorblätter  9
 Lager  k.A.

Der Lüfter mit neun roten Blättern und schwarzen Rundrahmen hat die Bezeichnung TY 100R und kann mittels PWM Anschluss zwischen 900 und 2500 U/Min geregelt werden. Bedingt durch den kleinen Durchmesser und geringe Teife liegt die maximale Fördermenge bei 75 m³/h. Angaben zum maximalen statischen Druck oder dem verwendeten Lager gibt es nicht.

Die Lautstärke ist mit höchstens 30 dB(A) spezifiziert, jedoch ohne Angabe des Messverfahrens.


Montageablauf auf einem Sockel 2011(-3) System

  • Eindrehen der Abstandshalter in den Sockel
  • Auflegen und fixieren des Rahmen in gewünschter Ausrichtung mit 4 Schrauben
  • WLP auftragen
  • Montagebügel über Grundplatte des Kühler legen und diesen positionieren
  • Kühler mittel Kreuzschlitzschrauben befestigen
  • Lüfter anbringen und anschließen

Thermalright setzt nach wie vor auf das bekannte gute, wenn auch nicht erstklassige, Montagesystem, das seit Jahren bei den Kühlern des Herstellers zum Einsatz kommt. Besonders auf den S2011 Systemen ist die Montage noch eine Spur einfacher.
Zunächst werden die Abstandhalter direkt in den Sockel geschraubt und auf diesen der Montagerahmen mit 4 Kreuzschlitzschrauben befestigt. Ein passender Schraubendreher ist also unbedingt nötigt, liegt dieses Mal aber leider nicht bei. Um die recht empfindlichen Köpfe zu schonen, sollte der Schraubendreher auch unbedingt zu dem Kreuzschlitz passen.

Ist der Rahmen montiert und die Wärmeleitpaste aufgetragen, wird der Montagebügel über die Grundplatte gelegt und der Kühler auf der CPU positioniert. Durch die Aussparungen der Lamellen wird der Kühler nun mit zwei weiteren Schrauben fixiert. Feedback bzgl. des Anpressdrucks gibt es nicht.
Positiv fällt die Montage des Lüfters auf, da auf die oft störrischen Lüfterklammern verzichtet wurde. Die Montage mittels der Schrauben ist sehr einfach und bequem.


 

Testsystem

 Mainboard

 Asrock X79 Extreme 6

 Prozessor

 Intel Ivy Bridge E i7-4820K

 Arbeitsspeicher

 3 x 2GB mushkin essentials

 Grafikkarte

 Sapphire HD7770 GHz Edition

 SSD

 OCZ Vertex2

 Netzteil

 Seasonic X650

 Gehäuse

 Fractal Design Define R4

 Gehäuselüfter

 3 x Bequiet Silent Wings

 Wärmeleitpaste

 Prolimatech PK3-30 Gramm Tube

 Referenzlüfter

 Phanteks PH-F140TS und Noctua NF-F12

 Überwachung

 Aquaero5 XT

Mainboard:
Das von Asrock stammende X79 Mainboard steht für Zuverlässigkeit und Stabilität, also genau das Richtige um langfristig vernünftige Kühlertests zu schreiben.

Prozessor:
Intels Ivy-Bridge E 4820K stellt einen Quadcore mit 130W TDP für Übertakter dar. Mit dem offenen Multiplikator lassen sich problemlos Taktraten weit außerhalb der Spezifikationen erreichen. Im Gegensatz zu unserem Vorgänger, dem i5 3570k, lassen sich dank der höheren Abwärme deutlich größere Differenzen bei Kühlertests erreichen. So gestalten sich unsere Tests noch aussagekräftiger als zuvor.

Arbeitsspeicher:
Hier greifen wir auf Mushkin Essentials im QuadPack zurück. Dieser lässt sich massiv übertakten und kommt mit einer Höhe von nur 3cm daher. Somit greifen wir auf eine sehr niedrige Produktionshöhe um eventuellen Kompatibilitätsproblemen bei Kühlertests aus dem Wege zu gehen.

Gehäuse:
Mit dem Fractal Design Define R4 nutzen wir eines der wohl beliebtesten Midi-Tower Gehäuse. Es ist außerdem aufgrund seiner Lüftermontagemöglichkeiten und immensen Breite für Lüfter Tests bestens geeignet.

Gehäuselüfter:
Mit den Bequiet Silent Wings 2 in der 140mm Version, greifen wir auf aktuelle Referenzlüfter zurück. Die Lüfter lassen sich nicht nur einwandfrei via. Aquaero 5 regeln, sondern sind auch auf maximaler Drehzahl angenehm ruhig und leise. Wir haben davon einem in der Gehäuse front, sowie im Heck und im Deckel montiert.

Wärmeleitpaste:
Es kommt immer öfters vor das es bei Wärmeleitpasten unterschiedliche Chargen gibt. Damit wir auch bei der Wärmeleitpaste keine Schwankungen befürchten müssen, greifen wir auf eine 30 gr. Tube Prolimatech PK3 zurück.

Überwachung:
Damit es bei unseren Messungen keine bösen Überraschungen gibt, nutzen wir Aquacomputers Aquaero5 zur Überwachung der Temperaturen. Neu an der Aero5 ist die Möglichkeit Softwaresensoren einzubinden. Die ermöglichen es uns, den ganzen Testlauf via. Diagramm zu beobachten und im Anschluss auszuwerten. Selbstverständlich überwachen wir damit auch die Gehäuseumgebungstemperaturen. Kalibriert wurde die Aquaero5 mit einem Würth Infrarotthermometer der auch in der Industrie Anwendung findet.

Wie immer legen wir enormen Wert auf praxisnahe Tests, sprich die Tests werden wieder im Gehäuse und nicht auf einem Benchtable durchgeführt, da der Einsatz im privaten Bereich von Benchtables extrem rar gesät ist. Das bedeutet für uns zwar deutlich mehr Aufwand, spiegelt aber nun mal genau das wieder was der User zuhause nutzt und umgehen somit eine Verzerrung der Testergebnisse.

Ablauf und Messungen

Temperatur
Damit wir den einzelnen Kühlkörper im Auslieferungszustand auf seine Leistungsfähigkeit hin zuordnen können, wird jeder Kühler mit seiner Standardausstattung, wie Lüfter und Wärmeleitpaste mit dem auf 4.3 GHz übertakteten Prozessor gemessen. Dabei arbeiten die Gehäuselüfter sowie die Lüfter der Kühler auf 5,7 und 12 Volt. Wir haben uns deswegen für diese Spannungen entschieden, weil es dafür auch die nötigen Adapter gibt. Haben wir diese Testläufe zu Ende gebracht, werden die Kühler auch mit Referenzlüftern und Referenzwärmeleitpaste gemessen. Dabei nutzen wir Phanteks PH-F140TS für 140mm Kühlkörper, Noctuas NF-F12 120mm für 120mm Kühlkörper und Noctuas NF-A9 PWM für 92mm Kühlkörper. Mit diesen Messungen stellen wir die absolute Rohleistung der Kühler fest, da hier für alle Kühler die gleichen Regeln gelten. Die Referenzmessungen werden mit 4.3 GHz @ 1.26 Volt und 3.9 GHz @ 1.01 Volt durchgeführt.

Wobei wir beim 3.9 GHz Setting nur auf einen Lüfter zurückgreifen. Die Drehzahlen der Lüfter belaufen sich hierbei auf 550, 900 und 1300 U/min.

Einen Semipassiv-Test bei dem lediglich die Gehäuselüfter auf 300 U/min laufen, vollziehen wir ausschließlich bei Kühlern, die für einen Passivbetrieb ausgelegt sind.

Zusammengefasst besteht der Parcours aus 3 Rubriken mit je 3 Tests und eine Rubrik mit 2 Tests:

Rubrik 1)
Messungen bei 4,3Ghz und Standardausstattung

  • 5Volt bzw. 20% PWM + Gehäuselüfter auf 6 V
  • 7Volt bzw. 50% PWM + Gehäuselüfter auf 9 V
  • 12Volt bzw. 100% PWM + Gehäuselüfter auf 12 V

Rubrik 2)
Messungen bei 4,3Ghz und 2x Referenzlüfter

  • 2x Phanteks PH-F140TS für 140mm Kühlkörper @500 U/min + Gehäuselüfter auf 6V
  • 2x Noctua NF-F12 für 120mm Kühlkörper @650 U/min + Gehäuselüfter auf 6V
  • 2x Noctua NF-A9 PWM für 92mm Kühlkörper @800 U/min + Gehäuselüfter auf 6V
  • 2x Phanteks PH-F140TS für 140mm Kühlkörper @900 U/min + Gehäuselüfter auf 9V
  • 2x Noctua NF-F12 für 120mm Kühlkörper @1050 U/min + Gehäuselüfter auf 9V
  • 2x Noctua NF-A9 PWM für 92mm Kühlkörper @1400 U/min + Gehäuselüfter auf 9V
  • 2x Phanteks PH-F140TS für 140mm Kühlkörper @1300 U/min + Gehäuselüfter auf 12V
  • 2x Noctua NF-F12 für 120mm Kühlkörper @1450 U/min + Gehäuselüfter auf 12V
  • 2x Noctua NF-A9 PWM für 92mm Kühlkörper @2000 U/min + Gehäuselüfter auf 12V

Rubrik 3)
Messungen bei 4,3Ghz und 1x Referenzlüfter

  • 1x Phanteks PH-F140TS für 140mm Kühlkörper @500 U/min + Gehäuselüfter auf 6V
  • 1x Noctua NF-F12 für 120mm Kühlkörper @650 U/min + Gehäuselüfter auf 6V
  • 1x Noctua NF-A9 PWM für 92mm Kühlkörper @800 U/min + Gehäuselüfter auf 6V
  • 1x Phanteks PH-F140TS für 140mm Kühlkörper @900 U/min + Gehäuselüfter auf 9V
  • 1x Noctua NF-F12 für 120mm Kühlkörper @1050 U/min + Gehäuselüfter auf 9V
  • 1x Noctua NF-A9 PWM für 92mm Kühlkörper @1400 U/min + Gehäuselüfter auf 9V
  • 1x Phanteks PH-F140TS für 140mm Kühlkörper @1300 U/min + Gehäuselüfter auf 12V
  • 1x Noctua NF-F12 für 120mm Kühlkörper @1450 U/min + Gehäuselüfter auf 12V
  • 1x Noctua NF-A9 PWM für 92mm Kühlkörper @2000 U/min + Gehäuselüfter auf 12V

Rubrik 4)
Messungen bei 3,9Ghz und 1x Referenzlüfter

  • 1x Phanteks PH-F140TS für 140mm Kühlkörper @500 U/min + Gehäuselüfter auf 6V
  • 1x Noctua NF-F12 für 120mm Kühlkörper @650 U/min + Gehäuselüfter auf 6V
  • 1x Noctua NF-A9 PWM für 92mm Kühlkörper @800 U/min + Gehäuselüfter auf 6V
  • 1x Phanteks PH-F140TS für 140mm Kühlkörper @900 U/min + Gehäuselüfter auf 9V
  • 1x Noctua NF-F12 für 120mm Kühlkörper @1050 U/min + Gehäuselüfter auf 9V
  • 1x Noctua NF-A9 PWM für 92mm Kühlkörper @1400 U/min + Gehäuselüfter auf 9V

Um die Temperaturen zu berechnen nutzen wir Prime und fixieren den Wert dabei auf 12k. Damit bleibt die Auslastung gleich und es gibt keine Schwankungen. Wenn die Maximalwerte erreicht wurden, ziehen wir die Umgebungstemperaturen ab und erhalten damit den Delta-K Wert, der für unsere Endergebnisse herangezogen wird.
Beim Tests mit Doppelturmradiatoren und nur einem Referenzlüfter, platzieren wir diesen mittig zwischen den Kühltürmen.

Lautstärke
Die Messungen werden mit Hilfe eines VOLTCRAFT SL-100 Schallpegelmessgerätes durchgeführt. Um die Lautstärkeentwicklung durch die Gehäuselüfter nicht zu verfälschen, werden diese angehalten. Da Gehäuse je nach Seite unterschiedliche Lautstärkeentwicklungseigenschaften besitzen, werden die Messungen in 30cm Entfernung von der linken Seite mit geschlossenem Seitenteil, 30cm von der Front und 30cm vom Deckel aus getätigt. Der Durchschnitt der Messungen entspricht dem Ergebnis. Wir nehmen Messungen 100%, 50% und 20% PWM bzw 12V, 7V und bei 5V vor, da dies die gängigsten Nutzeranwendungen sind und es auch entsprechende Adapter dafür gibt.


Bei der Standardausstattung gilt es zu beachten, dass die Drehzahlen der unterschiedlichen Lüfter stark voneinander abweichen können.

Auch wenn der erste Eindruck beim Betrachten der Tabelle ein anderer ist, muss man vor der Leistung des AXP-100RH den Hut ziehen. Denn trotz der kompakten Bauform mit nur 65 mm Höhe hält er unsere stark übertaktete Test CPU selbst auf minimalen 870 U/Min noch so gerade unter Kontrolle. Spätestens bei niedrigen 1040 U/Min (50% PWM) sind die Temperaturen im grünen Bereich und auf 100% hält er den gleich hohen L9x65 auf Abstand!


Im direkten Vergleich mit identischen Lüftern performt der ATX-100RH weiterhin gut und profitiert von der Möglichkeit 120mm Lüfter aufzunehmen. In keinem Szenario stößt der Kühler an seine Grenzen und kann den etwas kleineren Noctua immer hinter sich lassen. An die größeren Modelle kommt er zwar nicht heran, doch schließt er die zuvor große Lücke.


Auch mit reduzierter Abwärme schließt der AXP-100RH die ehemals große Lücke zwischen den L9x65 und dem Rest des Testfeldes. Bei nur 650 U/Min reicht es sogar um auch den D9l zu überholen.


Die Umgebungslautstärke beträgt 33,8 dB(A) die es bei den Messungen zu berücksichtigen gilt.

Die reinen Messwerte überzeugen ausnahmslos und sichern Plätze, die weit vorne liegen. Trotz 2500 U/Min kommt der kleine Lüfter auf nur 38,3 dB(A). Zwischen 50% und 20% gibt es von den Messwerten her kaum einen Unterschied. Subjektiv ist die langsamere Stufe aber angenehmer, da dass leichte Surren verschwindet, dass der Lüfter aufweißt. Dieses ist jedoch nur aus nächster Nähe auszumachen.


Der Thermaltake AXP-100RH ist ein interessantes Produkt und eine sinnvolle Ergänzung des umfangreichen Portfolios des Herstellers. Auch, wenn er nicht zu den kleinsten HTPC-Kühlern gehört ist er in jedem Fall als kompakt zu bezeichnen und erreicht durch seine etwas gestiegene Bauhöhe eine hervorragende Kompatibilität. Dank des standardmäßigen 14mm Slimlüfters bleibt die Höhe dabei bei (noch) niedrigen 65 mm. Erfreulicherweise verzichtet der Hersteller auf ein eigenes Lüfterformat und so ist der Kühler nicht nur mit allen Lüfter mit 92er Bohrungen kompatibel, sondern kann dank des Adapters auch auf 120er Lüfter zurückgreifen, die von den Maßen her gut mit dem Topblower harmonieren. Bei entsprechenden Platz sind zwar auch 140er Lüfter mit eng stehenden Montagelöchern kompatibel, doch der Nutzen ist fraglich.

Die Kühlleistung ist für die Größe ordentlich und schließt in unserem Ranking die Lücke zwischen den kleinen Noctua Topblower und dem Rest des Feldes.

Kritik auf hohem Niveau ist vor allem das Fehlen eines benötigten Schraubendrehers und die minimalen Nebengeräusche, die aber allenfalls in leisester Umgebung und nur bedingt durch die ansonsten hervorragende Lautstärke des Lüfters wahrnehmbar sein können.

Unterm Strich bekommt der Käufer für faire 45€ also ein kompakten Topblower, mit guter Leistung, toller Verarbeitung und geringer Lautstärke, der auch übertaktete CPUs zuverlässig kühlt!

Abschließend wollen wir uns noch bei Thermalright für die Bereitstellung des Testsamples und das damit entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

weiterführende Links

Herstellerlink
Preisvergleich

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