Kühler
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Nun sind wir am Ende dieses Vergleiches angekommen. Aus unserer Sicht lässt sich festhalten, das aktive Kühlfläche eben durch nichts zu ersetzen ist. Abschließend gehen wir die Kühler noch einmal von unten nach oben in unserem Fazit durch.

EK Waterblocks Supremacy Evo Threadripper Edition

Der EK Block machte es uns nicht leicht bei diesem Vergleich. Immerhin war er der am öftesten gemessene Kühler in dem Test. Wir konnten die massiven Unterschiede einfach nicht glauben und gingen dementsprechend auf Fehlersuche. Die Fehlersuche entpuppte sich allerdings für umsonst, da der Kühler auch nach mehreren Neumontagen nicht besser wurde. Wo wir anfangs dachten das eventuell zu viel Wärmeleitpaste verwendet wurde, oder der Anpressdruck nicht passt, war eigentlich alles richtig.


Die enttäuschenden Ergebnisse konnten wir ständig reproduzieren, womit der EK Block in diesem Test am schlechtesten abschneidet. Ehrlich gesagt konnte man auch davon ausgehen, dass dieses Konzept nicht aufgehen wird. Die Kühlfläche ist für den Threadripper einfach viel zu klein. Die zum Einsatz kommende Technologie konnte schon auf Intel-Prozessoren nicht mehr überzeugen und bedarf weiteren Optimierungen.

Warum man dann die Gelegenheit nicht nutzt und beim größten Prozessor aller Zeiten die Muskeln spielen lässt, ist uns ein Rätsel. So bekommt man für einen Preis von ca. 65€ einen Kühler der in seiner aktuellen Form nicht empfehlenswert ist.

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Alphacool Eisblock XPX 

Alphacool ist das Thema Threadripper anders oder eben noch gar nicht angegangen. Der Hersteller bietet für seinen Intelkühler ein Montagekit an, welches den Eisblock fit für den Threadripper macht. Einen eigenen Threadripper Kühler gibt es seitens des Herstellers noch gar nicht. Womit man das Thema auch etwas anders angehen muss als beim EK Waterblocks. Hier wird seitens des Herstellers keine Werbung für den Kühler als Threadripper Derivat gemacht. Alphacool bietet seinen wechselwütigen Kunden nur die Möglichkeit den Eisblock weiter zu nutzen.

Dahingehend waren die erreichten Ergebnisse des Eisblock XPX gar nicht einmal so schlecht. Den EKWB konnte man trotz der kleinen Bodenplatte deutlich auf Distanz halten. An den XSPC kommt man natürlich nicht ran, aber in Summe besser als erwartet. Ebenfalls positiv überrascht hat uns die Verarbeitung vom Plexi Model. Aus unserer Sicht der schönste Kühler von Alphacool über die letzten Jahre. Dadurch das man hier weder groß die Werbetrommel gerührt noch einen „neuen“ Kühler raushauen wollte, hat sich der Alphacool unsere Empfehlung verdient.

Das Montage kit bekommt man zu einem Preis von 8€ womit man den Alphacool XPX einfach weiterverwenden kann. Die Empfehlung sollte dabei auch Bestandskunden oder Leute ansprechen denen das Design gut gefällt. Zusätzlich sind wir natürlich schon gespannt, ob es seitens Alphacool noch einen Threadripper Kühler geben wird.

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Phanteks Glacier C399a

Der Phanteks C399a ist unser erster Wasserkühler den wir von dem Hersteller testen. Dementsprechend neugierig waren wir auch auf das Gesamtpaket welches der Kühler bietet. Dabei wurden wir im wahrsten Sinne des Wortes positiv überrascht. So ist es vor allen Dingen die absolut perfekte Verarbeitung die aus dem Phanteks ein wahres Schmuckstück machen. Phanteks hat beim Glacier aber auch viele Detaillösungen welche uns besonders gut gefallen. Das wären zum einen die nicht sichtbaren Schrauben welche sich unter einer Blende befinden.
Die Blende wird dabei nicht gesteckt, sondern von Magneten festgehalten. Zum anderen befinden sich unter der Blende auch die LEDs welche den Kühler indirekt beleuchten. Die Leds werden dabei am Mainboard (sofern vorhanden) angeschlossen und mit dem Mainboard gesteuert. Ebenfalls eine kompromisslose Lösung, da so gut wie alle X399-Boards mittlerweile über so einen Anschluss verfügen.

Die Leistung könnte noch etwas besser sein. Hier hätten wir noch ein bisschen mehr erwartet, gerade bei wenig Durchfluss bricht die Leistung stark ein. Mit viel Flow geht er aber sehr gut und setzte sich auf den zweiten Platz. Hier gehen wir aber davon aus, dass der Hersteller bei seinen kommenden Modellen noch nachlegt. Ansonsten kann man sich was die Verarbeitung, die Umsetzung, das Design und so weiter angeht mit einem Namen wie Waterool, Aquacomputer oder auch Koolance nennen.

Aus unserer Sicht eine top Leistung für einen der ersten Wasserkühler von dem Hersteller. Auch Grund genug den Glacier C399a aus dem Hause Phanteks mit unserem Gold Award auszuzeichnen. Der Preis von ca. 99€ geht aufgrund der erstklassigen Fertigung ebenfalls in Ordnung.


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XSPC Raystorm Neo

Nun sind wir bei unserem Testsieger dieses Vergleiches angekommen. Der XSPC Raystorm ist so etwas wie der Vorschlaghammer der aktuellen Testkanditen. Diesen Umstand erkennt man direkt nach der ersten Betrachtung bzw. der haptischen Untersuchung. Der schwarze Chrome Rahmen ist mit sieben Millimeter dicke immens massiv und unterstreicht das bullige Design noch zusätzlich. 

Der Raystorm Neo macht keinen Hehl daraus das er der Beste sein will. Hier wurde alles bis auf das Limit vergrößert und optimiert. Der Neo ist aber auch sehr gut verarbeitet, das Plexiglas wurde so glatt poliert das man sich die Düsenplatte mitsamt der Schlitzstruktur genau ansehen kann. Der Neo spielt bei der Verarbeitung zwar nicht in der gleichen Liga wie der Phanteks, bietet dafür aber die beste Leistung in dem Test. Dabei spielt auch der Durchfluss keine große Rolle.

Der XSPC Raystorm konnte sich mit einen respektvollen Abstand von seinen Mitbewerbern distanzieren und spielt aktuell in seiner eigenen Liga. Wer also den leistungsfähigsten Kühler für seine Threadripper Plattform haben möchte, sollte zu einem Preis von ca. 89€ zum Raystorm Neo greifen. Grund genug den Raystorm Neo mit unserem Enthusiast Award auszustatten.


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Abschließend möchten wir uns noch bei Aquatuning, Caseking und XSPC für den Support bedanken.


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